Nächtlicher Einsatz der Feuerwehren bei Großbrand

Klein Brunsrode  Eine lange Einsatznacht mussten viele Feuerwehrmitglieder nach dem Feueralarm in Klein Brunsrode verbringen. Ein leer stehendes Haus brannte.

Rund 100 Einsatzkräfte mit 20 Fahrzeugen von Feuerwehren mussten am Donnerstag um 23.47 Uhr zu einem Brand in einem leer stehenden Gebäude in Klein Brunsrode in der Gemeinde Lehre ausrücken. Erst am Morgen um 7.50 Uhr waren alle Feuerwehrmitglieder wieder zurück.

Aus bisher noch nicht geklärter Ursache entstand im Erdgeschoss der Brand, der sich nach oben ausbreitete und den Dachstuhl erreichte, berichtete Kreispressesprecher Andreas Meißner.

Von dort griff das Feuer auf ein angrenzendes Stallgebäude über. Durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte aber eine größere Ausbreitung des Feuers verhindert werden. Der Einsatzleiter Simon Rebel forderte zur Unterstützung noch die Drehleiter aus Königslutter an, damit mit der Drehleiter aus Lehre das Feuer im Dachstuhl von beiden Seiten gelöscht werden konnte.

Die Polizei nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf, deshalb gibt es bisher noch keine Schätzung der Schadenshöhe.

Wegen der vielen Atemschutzgeräteträger (14 Trupps zu je zwei Feuerwehrmitgliedern waren es), wurde die Kreisfeuerwehr alarmiert, um mit dem Abrollbehälter Atemschutz die Geräte vor Ort tauschen zu können. Der ASB aus Helmstedt war für die medizinische Versorgung in Brunsrode, musste jedoch zum Glück nicht eingreifen. Im Dorf wurden die Einsatzkräfte verpflegt.

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