Flüchtiger Autofahrer nur mit mehrfacher Straßensperre zu stoppen

Helmstedt  Bei dem 37-jährigen Mann stellt die Polizei einen Atemalkoholwert von 1,51 Promille und Anzeichen auf Drogeneinfluss fest.

Der Mann bereits zuvor als BTM-Konsument aufgefallen und hatte früher schon eine Trunkenheitsfahrt durchgeführt. Archiv

Foto: Archiv

Der Mann bereits zuvor als BTM-Konsument aufgefallen und hatte früher schon eine Trunkenheitsfahrt durchgeführt. Archiv Foto: Archiv

Zu einer Verfolgungsfahrt ist es am Freitagabend um kurz nach 18.30 Uhr in Helmstedt gekommen. Laut Polizei wurde ihr eine Körperverletzung im Einkaufsmarkt „Kaufland“ in Helmstedt gemeldet. Noch bevor der 37-jährige polizeibekannte Helmstedter durch die eingesetzten Beamten angesprochen werden konnte, flüchtete er mit seinem VW Polo und wollte das Parkplatzgelände verlassen.

Ein zweites eingesetztes Fahrzeug versperrte die Ausfahrt, der Fahrer identifizierte den 37-Jährigen. Somit war für die Polizei klar, dass der Fahrer keine Fahrerlaubnis mehr besaß. Außerdem war der Mann bereits als Drogenkonsument aufgefallen und hatte früher schon eine Trunkenheitsfahrt durchgeführt.

Den Haltezeichen kam er nicht nach und flüchtete zunächst weiter, indem er in rücksichtsloser und verkehrsgefährdender Fahrweise das Einkaufsgelände auf der dortigen Ringstraße umfuhr. Trotz Verfolgung durch einen Streifenwagen hielt der Mann nicht an. Einer weiteren Sperre wich er aus, indem er dort auf einem kleineren Parkplatz neben dem „Dänischen Bettenlager“ mehrere parkende Fahrzeuge umkreiste, um den Bereich über eine der zwischenzeitlich durch Streifenwagen versperrten Ausfahrten zu verlassen. Dabei kam es zur Kollision mit einem Polizeifahrzeug, so dass der Autofahrer gestellt werden konnte. Es wurden ein Atemalkoholwert von 1,51 Promille und Anzeichen auf Drogen-Einfluss festgestellt. Bei dem Aufprall wurden die beiden im Fahrzeug sitzenden Beamten leicht verletzt.

Das vermeintliche 35-jährige weibliche Opfer der ursprünglich gemeldeten Körperverletzung, die zugleich Halterin des Polos und Lebensgefährtin des Autofahrers ist, gab anschließend an, nicht geschlagen worden zu sein.

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