Feuerwehr in Söllingen musste erneut ausrücken
Söllingen Die Einsätze für die Feuerwehr Söllingen und weitere Wehren aus der Samtgemeinde Heeseberg nehmen kein Ende. Erneut brannte ein leerstehendes Haus.
Wieder einmal mussten Feuerwehren aus der Samtgemeinde Heeseberg ausrücken. Bereits zum fünften Mal seit Pfingsten brannte es in Söllingen jeweils in unbewohnten Häusern oder in Unterständen für Tiere. Aus bisher noch ungeklärter Ursache geriet nach Mitteilung der Polizei am Mittwochabend ein leerstehendes Wohnhaus in der Straße Mühlenhof in Brand.
Um 23 Uhr gingen zwei Notrufe in der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle Helmstedt ein. „Zunächst waren nur die Feuerwehren Jerxheim und Söllingen am Brandort, aber die anderen Ortswehren aus der Samtgemeinde Heeseberg wurden schnell noch alarmiert“, berichtete der Einsatzleiter, Ortsbrandmeister Karsten Kremling aus Söllingen.
Insgesamt knapp 100 Feuerwehrmitglieder seien im Einsatz gewesen. „Um 23.30 Uhr hatten wir das Feuer unter Kontrolle, aber es waren noch Nachlöscharbeiten und Brandwache erforderlich, so dass die letzten Einsatzkräfte erst gegen 3 Uhr wieder in ihre Gerätehäuser einrücken konnten. Auch die Kreisfeuerwehr sei mit der Wärmebildkamera vor Ort gewesen. Nach dem Löschen stellte die Feuerwehr fest, dass ein großer hölzerner Anbau durch die Flammen total zerstört wurde.
„Am Donnerstagmorgen gab es noch Rauchentwicklung an dem Anbau, so dass wir die Holzverkleidung entfernen und noch einmal Nachlöschen mussten“, erläuterte Karsten Kremling. Rund zwei Stunden waren fünf Mitglieder der Söllinger Wehr erneut am Brandort gewesen.
Bis zur endgültigen Klärung der Brandursache wurde das Haus von der Polizei beschlagnahmt. „Sachverständige kümmern sich um die Ermittlungen“, teilte Pressesprecher Thomas Figge von der Polizei mit. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Helmstedt unter der Telefonnummer (0 53 51) 521-115, in Verbindung zu setzen.



