Frau in brennendem Wohnhaus vermutet
Wolsdorf Als die Feuerwehr am Sonntag zu einem Wohnhaus-Brand nach Wolsdorf gerufen wurde, war nicht klar, ob sich die Bewohnerin noch im Gebäude befand.
Ein Nachbar hatte Rauch entdeckt und gegen 13.15 Uhr die Feuerwehr alarmiert. Zunächst rückten die angrenzenden Ortswehren aus. Doch als die Vermutung geäußert wurde, die Bewohnerin könnte sich noch im Haus befinden, wurde die Lage „dramatisch“, wie Helmstedts stellvertretender Kreisbrandmeister Ulrich Rühmann beschrieb. Auch er selbst war in Wolsdorf im Einsatz.
Die ersten, am Brandort eintreffenden Kräfte gingen mit Atemschutzgeräten in das Haus in der Warberger Straße, um nach der Frau zu suchen. Mittlerweile wurde Verstärkung angefordert. Im Einsatz waren alle Wehren aus Nord-Elm, die Feuerwehr Schöningen und die Kreisfeuerwehr mit ihrer Wärmebildkamera. Auch ein Rettungswagen wurde angefordert.
Deren Besatzung konnte schließlich Entwarnung geben: Zufällig hatte sie die Bewohnerin einen Tag zuvor in ein Krankenhaus gebracht, wo die Frau immer noch lag.
Das Feuer war vermutlich im Keller oder in einem Raum im Erdgeschoss ausgebrochen. Zur Brandursache konnte am Sonntag noch nichts mitgeteilt werden. Auch zur Höhe des Schadens gab es noch keine genauen Erkenntnisse. Polizeiermittler werden am Montag Spuren sichern.

