IGS-Plätze mussten erneut verlost werden
Wolfenbüttel Der Ansturm war gewaltig. 404 Anmeldungen von Eltern aus Stadt und Kreis zählte die Landkreis-Verwaltung für die beiden Gesamtschulen in Wolfenbüttel.
Damit hält der Trend zur IGS weiter an. Allein: Der großen Nachfrage steht ein Angebot von nur 295 Plätzen gegenüber. Wer einen der begehrten Plätze bekommen sollte, musste also per Los entschieden werden. 109 Bewerber guckten am Ende in die Röhre.
Vorbereitet worden war die Auslosung von Wallstraßen-Rektorin Ursula Miege und der kommissarischen Leiterin der IGS Ravensberger Straße, Katrin Unger, sowie weiteren Kollegen. Begleitet wurde das Verfahren von Schuldezernentin Simone Werner und Schulreferats-Leiterin Gudrun Wollschläger.
Die aktuellen Zahlen bedeuten eine nochmalige Steigerung gegenüber dem Vorjahr. 2011 hatten sich 353 Interessierte beworben, damals allerdings ausschließlich für einen Platz an der IGS Wallstraße. Die Ravensberger Straße nimmt erst im nächsten Schuljahr den IGS-Betrieb auf.
Die Schulen informierten bis in die Abendstunden hinein telefonisch diejenigen Familien, deren Kind keinen Platz bekommen konnte. Für den Kreiselternrat nahmen an jeder Schule Vertreter an der Auswertung teil. Landrat Jörg Röhmann erklärte: „Diejenigen Familien, die am Abend nicht benachrichtigt worden sind, können davon ausgehen, dass ihr Kind im kommenden Schuljahr auf eine der beiden Gesamtschulen gehen wird.“
An der Ravensberger Straße entstehen 150 Plätze, an der Wallstraße 145, weil dort fünf Integrationsplätze geschaffen worden sind. Das an beiden Schulen angewandte Auswahlverfahren per Computer folgte den Empfehlungen der Niedersächsischen Landesschulbehörde.


