„Überbevölkerung ist Afrikas wahres Problem“

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13. Juni:

Politik und Medien verwechseln leider Gründe und Auswirkungen des immer wieder kehrenden Themas Hunger in Afrika.

Gründe sind nicht Bürgerkriege, Dürre und Terror – das sind die Auswirkungen der immer weiter wachsenden Bevölkerung. Um etwas zu ändern reicht es nicht, nur an den Auswirkungen herumzudoktern. Es muss etwas getan werden gegen die Überbevölkerung. Vorschläge: 1. Aufklärung zur Schwangerschaftsverhütung statt „seid fruchtbar und mehret euch“. 2. Staatliche Begrenzung zur Anzahl der Kinder. 3. Verhütung.
4. Möglichkeiten zum legalen Schwangerschaftsabbruch für alle. Jetzt bitte keine christlich moralische Diskussion beginnen! Diese führt, ganz speziell in Afrika, nur in den Abgrund.

Thomas Walz, Meine

Faire Preise sind die beste Entwicklungshilfe

Zum selben Thema:

Ich stoße mich daran, dass wir (Europäer, der Westen) wissen, was gut für Afrika ist und wie es sich zu entwickeln hat. Wir könnten viel einfacher anfangen. Reelle Löhne für dort produzierte Waren, anständige Preise für Rohstoffe (Diamanten, seltene Erden, Erd- und Palmöl), Importbeschränkungen aufheben (Kaffee etwa kostet mehr Steuern bei Einfuhr nach Deutschland, wenn er in den Ursprungländern geröstet wird, was den Verdienst schmälert) und keine subventionierten (Hähnchenteile) oder abgelegten Waren (Autos, Computer und Kleidung) nach Afrika verschiffen. Keine Unterstützung mit Geld oder Waffen von totalitären Regimes. Keine Entwicklungshilfe, die sowieso oft nichts bringt. Humanitäre Hilfe, wenn es zu Hungerkatastrophen kommt, natürlich gerne. Unterstützung bei Bildung und Ausbildung, sehr gerne. Dann können wir ja mal sehen was die Afrikaner mit/aus ihrem Kontinent machen.

Michael Beck, Braunschweig

Hilfe für Afrikanerin scheitert an Bürokratie

Ebenfalls zum Thema:

Da ich auch in Ghana wohne, helfe ich viel vor Ort. Aber wenn ich lese, dass Deutschland jetzt helfen will, dann sollte man diesen Willen bis in die deutschen Botschaften auch einmal durchsickern lassen. Ich wollte einer Studentin zu einem Studium in Braunschweig verhelfen. Ich habe ihr Deutschkurse und das Zimmer in Accra bezahlt. Sie hat sich dann an der Uni angemeldet, ich habe einen weiteren Kurs für fast 900 Euro bezahlt, eine Verpflichtungserklärung beigebracht. Mit diesen Papieren und noch viel mehr „Beweisen“ beantragte sie ein Studentenvisum. „Abgelehnt – wir glauben nicht an eine Rückkehr nach dem Studium!“ So sieht deutsche Hilfe für Afrika aus.

Rüdiger Reinhardt, Braunschweig

Die Bananenrepublik unterstützt IS-Kämpfer

Zu „Wolfsburger gehen zum IS – Behörden zahlen“ vom 12. Juni:

Eine Familie aus Wolfsburg reiste im Herbst 2014 in die Kampfgebiete in Syrien und im Irak, um dort für den IS zu kämpfen. Sozialleistungen vom deutschen Steuerzahler wurden dennoch weiter überwiesen – mehr Bananen-Republik geht nicht.

Albert Alten, Wernigerode

Datenschutz schütztnur die Falschen

Zum selben Thema:

Datenschutz ist Tatenschutz und vor allem in Deutschland in weiten Teilen institutionalisierter Schwachsinn, gepflegt von entscheidungsabstinenten und gedankenlosen Behörden, siehe IS-Familie aus Wolfsburg.

Peter Ebert, Braunschweig

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