Der „Pott“: Krönung oder Trostpreis
Grafhorst In der Fußball-Kreisligasaison lieferten sich der FC Nordkreis und die FSV Schöningen einen spannenden Kampf um Meisterschaft und Aufstieg.
Mit dem bekanntlich erfolgreicheren Ende auf Seiten des FC. Nun stehen sich die beide Mannschaften am Sonntag direkt gegenüber im Endspiel um den Krombacher A-Pokal auf der Sportanlage in Grafhorst. Angepfiffen wird das Finale von Schiedsrichter Werner Wosnitza um 15.30 Uhr.
Der gastgebende FC Nordkreis hat alle 13 Heimbegegnungen in der abgelaufenen Kreisligaspielzeit und zweimal auf dem Weg ins Pokalendspiel vor heimischer Kulisse gewonnen. „Ich hoffe, dass es so weiterläuft. Jetzt wollen wir natürlich auch das 16. Heimspiel gewinnen“, legt sich Marc Löhmann vor seinem letzten Spiel als Trainer des FC Nordkreis fest.
Dass übermorgen eine harte Nuss geknackt werden muss, dessen ist sich Löhmann bewusst: „Die Schöninger werden nach der verpassten Meisterschaft schon richtig heiß sein.“ Personell kann der FC aus dem Vollen schöpfen. Alle Kicker des Kaders sind an Bord. „Ich habe die Qual der Wahl. Vielleicht wird es gegenüber den letzten Punktspielen aber personell die ein oder andere Überraschung geben“, verkündet der FC-Coach.
Nicht in Bestbesetzung wird die FSV anreisen. „Wir haben leider nicht alle an Bord“, bedauert Schöningens Fußball-Obmann Bernd Rösner. Auch auf der Trainerbank wird kein „Chef-Coach“ sitzen. Der bisherige Interimstrainer Martin Schneider befindet sich im Urlaub. Gecoacht wird die Mannschaft am Sonntag gemeinsam von Bernd Rösner und Andreas Steckhan.
Trotz der nicht optimalen Personalien bei der FSV: „Nach der derben Enttäuschung in der Kreisliga wollen wir zumindest diesen einen Titel noch holen“, legt Bernd Rösner die Messlatte auf – und verhehlt nicht: „Wenn wir den Pokal holen sollten, dann ist das aber nur ein schwacher Trost für den verpassten Aufstieg in die Bezirksliga.“

