Lokalmatadorin Jessica Schaper auf dem Podest
Königslutter Zum Abschluss des Turniers in Königslutter trumpften noch einmal die Springreiter in M-Prüfungen mit Stechen auf.
Im Mittelpunkt des heimischen Publikums stand der Einsatz von Lokalmatadorin Jessica Schaper in der ersten Abteilung (Reiter bis 487 Ranglistenpunkten).
Sie erfüllte die in sie gesetzten Erwartungen mit dem dritten Platz, den sie mit Chaletto bei 0,75 Strafpunkten und in 63,66 Sekunden erreichte. Wären die Strafpunkte wegen Zeitüberschreitung nicht gewesen, wäre sie dritte Teilnehmerin im Stechen gewesen. Dieses wurde zwischen Niclas Lange (Sieger/Sportförderung Löwen Classics) und Heiko Tietze (Zweiter/Vogtei Ruthe) entschieden.
Beachtlich war die Leistung von Lisa Lehrmann, die für den RFV Helmstedt startet. Zeitlich gehörte sie zu den Schnellsten im Umlauf, erlaubte sich aber einen Abwurf, der den Einzug ins Stechen verhinderte. Dennoch belegte sie am Ende den vierten Platz mit Corlando aufgrund ihrer hervorragenden Zeit von 55,10 Sekunden.
Vater Christoph Lehrmann beendete das nachfolgende M-Springen mit Stechen für Teilnehmer ab 488 Ranglistenpunkte ebenfalls mit einem vierten Platz. Gestartet war er mit zwei Pferden und schaffte mit Stalino den Einzug ins Stechen, wo er der Konkurrenz den Vortritt auf die ersten drei Plätze lassen musste. Siegerin wurde Franziska Otte vom RV Vorsfelde vor Wolfram Dietrich (Reiterhof Walkemeyer) und Söhnke Wenzel (Pegasus Göttingen).
„Uns freut es sehr, dass Teilnehmer unseres Vereins in den höheren Prüfungen platziert waren“, sagte RFV-Vorsitzende Anette Mosler, die damit die dritten Plätze von Jessica Schaper und Sarah Schaper (M-Dressur/wir berichteten) ansprach. Erfolgreich war der RFV Königslutter mehrfach in den leichteren Prüfungen. „Wir sind zufrieden“, zollte sie den sportlichen Leistungen der Mitglieder ihren Respekt.
Fast 1500 Starts fanden an den drei Turniertagen statt. „Damit ist die Grenze des Möglichen erreicht.“ Mehr Starts seien auch in Zukunft nicht möglich, wagte Anette Mosler schon einmal einen Blick auf das nächste Turnier im kommenden Jahr.
„Möglich war eine Veranstaltung in dieser Größe, weil die Mitglieder hinter diesem Turnier stehen. Ohne die vielen Freiwilligen wäre diese Veranstaltung nicht möglich gewesen“, betonte die stellvertretende Vorsitzende Mareike Gerecke, die es bedauerte, dass einige Teilnehmer wegen der zwischenzeitlichen extremen Witterungsverhältnisse ihre Meldungen zurückgezogen hatten. Den guten Leistungen tat das aber keinen Abbruch.LiGe



