Fest eingewickelte Babys fühlen sich geborgen
Braunschweig Mit „Pucken“ bezeichnet man das feste Einwickeln des Säuglings in ein Tuch oder in einen Pucksack.
Die Arme liegen fest am Körper, während die Beine etwas mehr Freiheit haben. Durch die Begrenzung kann sich das Baby, wie in der Gebärmutter, gehalten und geborgen fühlen. Besonders hilfreich ist das Pucken, wenn Babys von ruckartigen Bewegungen am Einschlafen gehindert oder im Schlaf aufgeweckt werden. Säuglinge können gepuckt meist sehr viel leichter ein- und längere Phasen durchschlafen.
Pucken Eltern ihr Baby, sollten sie besonders darauf achten, dass die Arme eng am Körper liegen. Fertige Pucksäcke sollten somit genau die richtige Größe für den Säugling haben. Während Tuch oder Pucksack im Sommer aus leichtem Material sein sollten, benötigt das Baby im Winter hingegen meist noch eine Decke. Hat es Fieber oder ist, etwa nach einer Impfung, Fieber zu erwarten, sollte nicht gepuckt werden, da es zu einem Hitzestau kommen kann. Hat das Baby gesundheitliche Beeinträchtigungen, sollte das Pucken mit dem behandelnden Arzt besprochen werden. Mit dem Pucken sollte aufgehört werden, wenn der Säugling, häufig mit 3 bis 5 Monaten, anzeigt, dass er sich fest eingewickelt nicht mehr wohlfühlt.



