Detonation beschädigte zwei Geschäftshäuser

Braunschweig.  Die Deutsche Bank erklärt, warum ihr Geldautomat in Wenden seit Juni außer Betrieb ist.

Geschlossen: die Deutsche Bank in Wenden.

Geschlossen: die Deutsche Bank in Wenden.

Foto: Norbert Jonscher

Was ist los mit dem Geldautomaten der Deutschen Bank in Wenden? Seit Monaten sei das Ding außer Betrieb, seit Unbekannte ihn gesprengt hätten, beklagt sich ein Leser im Internet-Portal Alarm 38 unserer Zeitung. Eine Wiederaufstellung des Automaten sei nicht in Sicht. Folge: Um Geld abzuheben müsse man nach Querum fahren oder in die Stadt. In Wenden lebten viele ältere Menschen, denen falle der Weg in die Stadt oder nach Querum mit öffentlichen Nahverkehrsmitteln schwer.

Ein Blick zurück: Unbekannte hatten im Juni nachts den Geldautomaten der Deutschen Bank an der Hauptstraße gesprengt, kurz nach 4 Uhr ein. Mit Gas. Genau gegenüber der Polizei. Durch die Detonation entstand Sachschaden auch an einem benachbarten Geschäft. Verletzt wurde niemand. Die Täter entkamen unerkannt. Die Höhe des Schadens stand zunächst nicht fest.

Wie sich jetzt zeigte, gestaltet sich die Reparatur der beiden Gebäude komplizierter, als zunächst angenommen. „Es sind mehrere Baugewerke beteiligt, die Arbeiten müssen miteinander abgestimmt werden“, erklärt Christian Hotz, Pressesprecher der Deutschen Bank, Hamburg. Die Detonation sei überaus heftig gewesen. Die Arbeiten zögen sich noch einige Wochen hin. „Wir hoffen aber, dass der Geldautomat spätestens im Februar 2019 wieder in Betrieb sein wird. Bis dahin müssen sich unsere Kunden noch etwas gedulden. Wir bitten um Verständnis.“

Längst wieder geöffnet hat übrigens die Postagentur in der Veltenhöfer Straße, die im Herbst kurze Zeit geschlossen war. Sie hat eine neue Betreiberin gefunden.

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