Corona in Braunschweig

Inzidenz in Braunschweig sinkt wieder leicht

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Lauterbach stellt 7-Punkte-Plan zur Corona-Bekämpfung vor

Lauterbach stellt 7-Punkte-Plan zur Corona-Bekämpfung vor

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat für den Herbst eine neue Impfkampagne zur Bekämpfung der Corona-Pandemie angekündigt. Einen neuen Vorstoß für eine allgemeine Impfpflicht soll es demnach nicht geben.

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Braunschweig.  Aktuell am Mittwoch: Die mobilen Impfteams stehen diese Woche unter anderem am Zoo in Stöckheim und beim BTHC im Bürgerpark.

  • Die Inzidenz in Braunschweig ist übers Wochenende nicht weiter angestiegen, sinkt jetzt sogar leicht und liegt am Mittwoch, 6. Juli, bei 896 (-19).
  • Die Zahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie in Braunschweig nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert haben, liegt laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) jetzt bei 75.906 (+439). Innerhalb der letzten sieben Tage wurden 2227 Infektionsfälle in Braunschweig gemeldet. Die Dunkelziffer dürfte allerdings deutlich höher sein.
  • 302 Menschen (+0) sind bislang an oder mit Corona in Braunschweig gestorben. In den Braunschweiger Krankenhäusern werden zurzeit (Stand 5. Juli) 40 Personen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie behandelt, davon eine auf der Intensivstation. Dabei kann es sich auch um Menschen aus der Region handeln.
  • Achtung: Niedersachsen übermittelt am Wochenende und an Feiertagen keine Zahlen mehr ans RKI. Daher werden sonntags und montags keine aktuellen Inzidenzen ausgewiesen.

Die Impftermine für die nächsten Tage

In der Stadthalle werden alle Arten von Impfungen angeboten, auch für Kinder ab 5 Jahren. Geöffnet ist von Montag bis Freitag jeweils von 8.30 bis 18.30 Uhr. Impfungen sind mit und ohne Termin möglich. Mitzubringen sind ein Ausweisdokument und, wenn vorhanden, der Impfpass sowie möglichst auch die ausgefüllten und unterschriebenen Aufklärungs- und Einwilligungsbögen. Diese stehen auf www.braunschweig.de/mobiles-impfen zum Download bereit. Es stehen die Impfstoffe von BionTech, Moderna sowie Novavax zur Verfügung.

Die mobilen Impfteams sind hier zu finden (ohne Terminvereinbarung):

  • Montag, 4. Juli, bis Freitag, 8. Juli, jeweils von 10 bis 18 Uhr, Schlossplatz im Bereich Eingang Stadtbibliothek sowie BTHC-Anlage Bürgerpark, Friedrich-Kreiß-Weg 4
  • Dienstag, 5. Juli, Donnerstag, 7. Juli, und Freitag, 8. Juli, von 10 bis 18 Uhr, Zoo Braunschweig, Leipziger Str. 190
  • Mittwoch, 6. Juli, 9 bis 16 Uhr, Hochschule für Bildende Künste, Pippelweg 77

An allen Tagen stehen die Impfstoffe von BionTech (ab 12 Jahren) sowie Moderna zur Verfügung.

Impfungen zu Hause

Als weiteren Service bietet das Impfzentrum jetzt auch Impfungen zu Hause an. Dieses Angebot richtet sich an Personen ab 60 Jahren bzw. mobilitätseingeschränkte Personen. Die Anmeldung und Terminvereinbarung ist möglich unter (0531) 470 8170 oder unter .

Wichtig: 175 Arztpraxen bieten nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung in Braunschweig Impfungen an. Auch etliche Apotheken haben die Zulassung zum Impfen.

Alles Wichtige zum Impfen finden Sie auf der Internetseite der Stadt.

Beratung rund ums Impfen

Impfberatung per Telefon: Die Stadt bietet auch eine telefonische Beratungssprechstunde an. Jeweils dienstags und donnerstags zwischen 14 und 17 Uhr ist es unter (0531) 470 8844 möglich, direkt mit einem Arzt oder einer Ärztin zu sprechen.

Impfberatung per Mail: Unter der Mailadresse können Menschen alle Fragen stellen und Vorbehalte im Zusammenhang mit der Corona-Schutzimpfung äußern. Ein Arzt oder eine Ärztin befasst sich damit.

Das sind die aktuellen Regeln

Maskenpflicht: Eine offiziell vorgegebene Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske besteht nur noch in Arztpraxen und vergleichbaren Einrichtungen, in Kranken- und Pflegeeinrichtungen und sonstigen Heimen. Das gleiche gilt für Obdachlosenunterkünfte, Flüchtlingsunterkünfte und Justizvollzugsanstalten. Eine Maske muss zudem auch weiterhin im ÖPNV getragen werden.

In allen anderen Bereichen entfällt die staatlich vorgegebene Maskenpflicht, beispielsweise im Einzelhandel oder in Gaststätten. Und es gibt im Infektionsschutzgesetz und in der Niedersächsischen Corona-Verordnung keine 2G- oder 3G-Zugangsbeschränkungen mehr und auch keine Personenobergrenzen.

Testpflicht: Vor dem Betreten von Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, Asylbewerberheimen und Justizvollzugsanstalten muss auch zukünftig ein negativer Test vorgelegt werden.

Für den Kita- oder Schulbesuch ist kein negativer Test mehr notwendig. Wer sich testen möchte, erhält dafür im Mai drei Testkits pro Woche.

Das empfiehlt die Landesregierung

Die Landesregierung appelliert an die Eigenverantwortung. Die neue Corona-Verordnung enthält deswegen allgemeine Verhaltensempfehlungen:

Maske in geschlossenen Räumen von Einrichtungen und Anlagen mit Publikumsverkehr und an Orten mit hohem Personenaufkommen

Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen

Hygienemaßnahmen zum Schutz vor Infektionen und Belüftung insbesondere geschlossener Räume, in denen sich mehrere Menschen aufhalten

Die aktuellen Quarantäneregeln

Corona-Infizierte müssen sich weiterhin in Isolation begeben – für mindestens fünf Tage. Für Kontaktpersonen von Infizierten gelte die „dringende Empfehlung“, selbstständig Kontakte zu reduzieren, hieß es – vor allem mit Menschen, die Risikogruppen für schwere Corona-Verläufe angehören. Sie sollten zudem täglich Selbsttests machen.

Das Schaubild zeigt die aktuell geltenden Regeln zur Quarantäne.

Aktuelle Nachrichten aus Braunschweig

Wer bekommt den Schnelltest noch kostenlos? Die neue Corona-Testverordnung sorgt für Verunsicherung – und für großen Stress bei den Betreibern der Testzentren.

Schon jeder zweite Braunschweiger mit Corona infiziert? Mehr als 64.300 Braunschweiger hat es seit Pandemiebeginn offiziell getroffen. Die tatsächliche Zahl dürfte mindestens doppelt so hoch sein.

Pflege und Medizin: 475 Ungeimpfte in Braunschweig gemeldet. Die Impfpflicht in Einrichtungen gilt seit Mitte März. Gesundheitsamt setzt Fristen zur Nachimpfung. Im Extremfall droht befristetes Tätigkeitsverbot.

Braunschweiger Klinikum: Zunehmend milde Verläufe. Personalausfälle mehren sich, die Belastung in den Krankenhäusern bleibt trotzdem hoch. HEH senkt Zahl planbarer Eingriffe um zehn Prozent.

Wer erhält einen kostenlosen PCR-Test?

PCR-Tests werden nur gemacht, wenn ein positiver Schnelltest von einer Teststelle vorliegt. Die rote Warnmeldung auf der App reicht nicht für einen kostenlosen PCR-Test. Für das Freitesten, also das vorzeitige Beenden einer Isolierung beziehungsweise Quarantäne, reicht ein überwachter Antigen-Schnelltest von einer Teststelle aus.

Bei Labor-Auswertungen kommen PCR-Tests von Risikopatienten und Menschen in Einrichtungen wie Pflegeheimen, Praxen, Kliniken und Rettungsdiensten vorrangig zum Zuge. Auch sie müssen aber einen positiven Antigen-Schnelltest haben.

WICHTIG: Wer nach einem positiven Schnelltest keine Symptome hat, wird gebeten, den PCR-Test nicht in einer Arztpraxis machen zu lassen, sondern bei einer der 19 Teststellen, die ebenfalls kostenlose PCR-Tests anbieten.

Wer gilt als genesen?

Als vollständig genesen gelten alle, die eine Corona-Infektion überstanden haben und dies mit einem positiven PCR-Labortest nachweisen können, der mindestens 28 Tage und höchstens 90 Tage (drei Monate) alt ist.

Genesene können sich bereits vier Wochen nach einer überstandenen Corona-Infektion gegen das Corona-Virus impfen lassen. Sie gelten dabei bereits mit nur einer Impfung als vollständig immunisiert und geschützt.

Wann springt die Corona-Warnapp auf Rot?

Grundsätzlich gilt: Die Berechnung des Infektionsrisikos basiert auf der Dauer der Begegnung mit einer (später positiv getesteten) Person, dem Abstand bei dieser Begegnung, der Zeit, die seit der Begegnung vergangen ist, und der Infektiosität (abhängig davon, wann und ob die Symptome eingesetzt haben). Überschreitet der daraus ermittelte Risikowert den vom Robert Koch-Institut vorgegebenen Schwellwert, erhalten die Benutzer eine Benachrichtigung über ein erhöhtes Infektionsrisiko.

Die Corona-Warnapp zeigt zum Beispiel ein „erhöhtes Risiko“ an, wenn man sich mindestens 9 Minuten oder länger im Umkreis bis zu fünf Metern bei einer Person aufgehalten hat, die jetzt mit Corona infiziert ist.

Außerdem springt die App auf „rot“, wenn man mindestens zwei Einzelkontakte zu einer infizierten Person hatte, in deren Nähe man sich bis zu fünf Minuten in einem Abstand von 5 bis 10 Metern aufgehalten hat.

Verdacht auf Corona – was tun?

Wer die unten aufgeführten Kriterien erfüllt, sollte seinen Hausarzt anrufen. Bitte NICHT in die Notaufnahmen der Kliniken gehen. Hörgeschädigte können eine Mail an buergertelefon@braunschweig.de schicken. Außerhalb der Hausarzt-Sprechzeiten: Ärztlicher Bereitschaftsdienst116117.

Die Testkriterien des Robert-Koch-Instituts:

- schwere respiratorische Symptome (bspw. durch akute Bronchitis oder Pneumonie, Atemnot oder Fieber)

- Störung des Geruchs- und Geschmackssinns

- Erkrankungssymptome und Kontakt mit einem bestätigten Covid-19-Fall

- Verschlechterung des klinischen Bildes nach anhaltenden akuten respiratorischen Symptomen (wie Husten, Schnupfen, Fieber)

- Akute respiratorische Symptome jeder Schwere insbesondere bei Zugehörigkeit zu Risikogruppe ODER Tätigkeit in Pflege, Arztpraxis, Krankenhaus ODER möglicher Exposition (z.B. Veranstaltungen mit unzureichender Einhaltung der AHA+L-Regeln) ODER Kontakt zu Personen mit akuter respiratorischer Erkrankung (im Haushalt oder Cluster ungeklärter Ursache UND 7-Tages-Inzidenz > 35/100.000) ODER erfolgtem Kontakt zu vielen Personen ODER weiterhin (prospektiv) engem Kontakt zu vielen Personen oder Risikopatienten.

Mehr zum Thema

Die aktuelle Corona-Verordnung des Landes sowie weitere Grafiken und ausführliche Informationen finden Sie auf der Internetseite des Landes.

Wichtige Corona-Regeln und Infos für die Region

Alle wichtigen Fragen und Antworten zu Corona in Niedersachsen gibt's hier . Welche Regeln zurzeit in Braunschweig gelten, erfahren Sie hier.

Die Corona-Lage in der Region

Unsere Redaktionen sammeln alle wichtigen lokalen Infos zum Coronavirus auf FAQ-Seiten, die stets aktualisiert werden. Online sind die Überblicke aus Braunschweig, aus Wolfsburg, aus Wolfenbüttel, aus Gifhorn, aus Salzgitter, aus Peine und Helmstedt sowie aus .

Hier finden Sie eine Übersicht über die Corona-Lage im gesamten Bundesland Niedersachsen.

Fragen zum Artikel? Mailen Sie uns: redaktion.online-bzv@funkemedien.de

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