Spuren eines Schwertransports überwintern

Stüde  Ein anonymer Leser aus der Gemeinde Sassenburg fragt im Portal Alarm 38: Warum engen Baken die Durchfahrt der Kurve in Stüde ein?

Den Eindruck unnötiger Dauerbaustellen ohne Betrieb kennt wohl jeder. Ein Leser aus der Gemeinde Sassenburg schildert seine Wahrnehmung aus dem Ortsteil Stüde, wo der kurvige Knesebecker Weg betroffen ist. „Seit Monaten stehen an und in der 90-Grad-Kurve in Stüde etliche Baken, die die Durchfahrt der ohnehin schon engen Kurvenführung stark einengen. Baumaßnahmen waren nur phasenweise feststellbar. Seit Wochen passiert nun wieder rein gar nichts vor Ort.“

Eine Nachfrage bei der für die Kreisstraße zuständigen Kreisverwaltung ergab: Hier überwintern Spuren eines Schwertransports. Bau-Fachbereichsleiter Alexander Wollny kündigt zugleich den baldigen Abbau der Baken an: „Bei den in Rede stehenden Baken handelt es sich nicht um eine herkömmliche Baustelle, sondern um Sicherungsmaßnahmen für einen bereits durchgeführten Schwertransport.

Für diesen Transport sind die vorhandenen Richtungstafeln demontiert und der Seitenstreifen der Kreisstraße 29 durch Schotter und Überfahrplatten verstärkt worden.

Nach einer telefonischen Erinnerung bei der zuständigen Firma wurden die Richtungstafeln wieder eingesetzt, der Schotter entfernt und Mutterboden angedeckt. Da der Seitenraum durch den Regen im Januar sehr aufgeweicht war, sind die Leitbaken der Firma bisher stehen geblieben, um das Bankett zu sichern. Wenn der Frost aus dem Boden ist, wird das Bankett nochmals nachgearbeitet und danach werden die Leitbaken entfernt.“

Auf eins weist Wollny allerdings auch hin: Ob mit oder ohne Baken gilt in dem Kurvenbereich Tempo 30.

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