Sara und Nazir Sriwel treffen bald Frank-Walter Steinmeier

Gifhorn.   Die Geschwister mit syrischen Wurzeln, die sich im Interkulturellen Stammtisch engagieren, sind im Mai vom Bundespräsidenten in Berlin eingeladen

Sara und ihr Bruder Nazir Sriwel zeigen stolz die Einladungen des Bundespräsidenten.

Sara und ihr Bruder Nazir Sriwel zeigen stolz die Einladungen des Bundespräsidenten.

Foto: Privat

Die Schülerin Sara und ihr Bruder Nazir Sriwel aus Damaskus, die in Gifhorn leben, haben eine Einladung des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier erhalten. Die beiden Jugendlichen werden am 23. Mai am Festakt des „70. Geburtstags des Grundgesetzes“ im Schloss Bellevue teilnehmen.

„Es ist eine besonderes Dankeschön des Bundespräsidenten für ihre ehrenamtliche Arbeit“, heißt es in einer Pressemitteilung von Thomas Bollmann, der den Interkulturellen Stammtisch (IKS) in Gifhorn gegründet hat. Die beiden Schüler vertreten den IKS in Berlin.

Die dort engagierten Teilnehmer halten öffentliche Vorträge und begleiten in Bolls Ausstellung „Angekommen/Shame“ Schulklassen und beantworten Schülern Fragen. Ziel der Privatinitiative von Flüchtlingen und Einheimischen ist es, unterschiedlichen Kulturen kennenzulernen und zu respektieren – ohne feste Programmstrukturen oder Verpflichtungen.

Der Interkulturelle Stammtisch ist jeden Samstag zwischen 16 und 19 Uhr für alle Bürger und Bürgerinnen im Mehrgenerationenhaus im Georgshof geöffnet.

Am nächsten Donnerstag, 18. April, wird Thomas Bollmann um 16.30 Uhr im Rathaus in Westerbeck kostenlos durch seine Ausstellung „Angekommen/Shame“ führen. Eine Anmeldung dafür ist nicht erforderlich. Bislang seien sechs Schulführungen der IGS Sassenburg mit rund 130 Schülern durchgeführt worden, so Bollmann.

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