Neue Leitung für die Geriatrie am Helios Klinikum Gifhorn

Gifhorn.  Altersmediziner Evgeny Slavutsky folgt als neuer Chefarzt auf Alexei Cabanillas Diaz, der das Klinikum im Frühling verlassen hat.

Evgeny Slavutsky, neuer Chefarzt der Geriatrie am Helios Klinikum Gifhorn.

Evgeny Slavutsky, neuer Chefarzt der Geriatrie am Helios Klinikum Gifhorn.

Foto: Helios Klinikum Gifhorn

Evgeny Slavutsky übernimmt den Posten als neuer Chefarzt der Abteilung für Geriatrie im Helios Klinikum Gifhorn. Er folgt auf Alexei Cabanillas Diaz, der das Klinikum im Frühling verlassen hat. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe, da mir die medizinische Versorgung älterer Menschen im Team große Freude macht. Dabei kommt es auf die Qualität der Zusammenarbeit und die gute medizinische Versorgung an“, wird Evgeny Slavutsky in einer Mitteilung des Klinikums zitiert.

„Ältere Patienten leiden an mehreren Krankheitsbildern gleichzeitig“

Der neue Chefarzt war zuvor am Paracelsus-Klinik Adorf als Leitender Oberarzt und kommissarischer Chefarzt der Inneren Medizin tätig. Dort hat er im September 2019 die Weiterbildung Geriatrie durchgeführt. „Er ist ein erfahrener Mediziner. Das passt gut zur Geriatrie, die ein breit gefächertes Fachgebiet ist“, so der Ärztliche Direktor Dr. Marc Holzgraefe.

„Die Geriatrie mit der Inneren Medizin noch enger zu verzahnen“, nennt der Altersmediziner eines seiner Ziele. „Es ist wichtig, den geriatrischen Patienten immer als Ganzes und bei der Behandlung nicht nur das erkrankte Organ zu betrachten. Denn unsere Patienten leiden nicht nur an einer Erkrankung, sondern leben mit mehreren Krankheitsbildern gleichzeitig.“ Aufgrund dieser sogenannten Multimorbidität arbeiten nicht nur Mediziner unterschiedlicher Fachdisziplinen, sondern auch Pflegekräfte, Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden, Psychologen, Ernährungs- und Sozialtherapeuten eng zusammen. „Kernziel ist es, durch die ganzheitliche, multiprofessionelle, geriatrische Behandlung eine drohende Immobilität zu verhindern, Alltagsfunktionen wiederherzustellen und die Reintegration des Patienten in das gewohnte soziale Umfeld zu erreichen“, so der Chefarzt abschließend in dem Bericht.

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