Eichenprozessionsspinner

Kreisstraßen in Meine können kurzzeitig gesperrt werden

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Darum ist der Eichenprozessionsspinner für Menschen gefährlich

Darum ist der Eichenprozessionsspinner für Menschen gefährlich

Der milde Winter und der trockene April haben seine Ausbreitung begünstigt. Der Eichenprozessionsspinner ist wieder da. Vor allem für Allergiker ist die Raupe gefährlich.

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Meine.  Da die Kreisstraßenmeistereien gegen den Eichenprozessionsspinner vorgehen kann es in Meine und Knesebeck zu kurzzeitigen Straßensperren kommen.

Die Kreisstraße 28 von Weyhausen bis Grußendorf, sowie die Kreisstraßen 32 und 85 im Bereich Parsau, Giebel, Rühen, Kaiserwinkel ab Montag, 16. Mai, kurzfristig gesperrt werden. Grund ist die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners

Über 5.000 Eichen behandeln die Kreisstraßenmeistereien (KSM) aus Knesebeck und Meine in diesem Frühling. Grund für den Einsatz ist laut Mitteilung des Landkreises Gifhorn wie schon in den Vorjahren der Eichenprozessionsspinner, dessen Brennhaare beim Menschen gesundheitliche Schäden verursachen können.

In diesem Jahr werden die Raupen jedoch nur vom Boden aus behandelt, der Einsatz eines Hubschraubers ist nicht notwendig, da insgesamt ein Rückgang des Befalls zu verzeichnen ist. Das ist auch ein Verdienst der intensiven Bekämpfung der letzten Jahre.

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Mehrere Tausend Bäume werden behandelt

Im Bereich der KSM Meine werden insgesamt 1.761 Bäume behandelt. Dabei erstreckt sich der Einsatzschwerpunkt entlang der Kreisstraße 28 von Weyhausen über Bokensdorf bis nach Grußendorf. Im Bereich der KSM Knesebeck sind es sogar 3.273 Bäume. Hier stehen die Kreisstraßen 32 und 85 im Bereich Parsau-Giebel-Rühen-Kaiserwinkel im Fokus. Der Startschuss fällt am Montag, 16. Mai 2022, in Wesendorf (Bereich KSM Meine) und in Knesebeck (Bereich KSM Knesebeck). Dauer und Umfang der Bekämpfung hängt auch mit den Witterungsbedingungen zusammen. In der Zeit der Bekämpfung kann es kurzzeitig zu Straßensperrungen kommen.

Zum Einsatz kommt ein Biozid, welches mit Hochleistungssprühgeräten auf die Schädlinge gesprüht wird. Die Kreisverwaltung geht im Anschluss an die Behandlung von einer Absaugungsquote von etwa 20 Prozent aus. Insgesamt entstehen der Kreisverwaltung Kosten in Höhe von voraussichtlich rund 105.000 Euro.

Die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners hat die Kreisverwaltung öffentlich ausgeschrieben und an eine Fachfirma übertragen. Über den eigenen Bedarf hinaus war zuvor bei den Mitgliedskommunen des Landkreises Gifhorn das Interesse hinsichtlich einer gemeinsamen Beauftragung abgefragt worden. Infolge dessen wurde in diesem Jahr die Bekämpfung für die eigenen Kreisstraßen und für die Gemeinde Ummern ausgeschrieben. Teilweise haben die Kommunen eigene Bekämpfungseinsätze beauftragt.

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