Lärmschutz-Lücke an A2 wird geschlossen

Unser LeserBernd Gläsner aus Helmstedt fragt: „Vor einem Jahr hatte ich die fehlende Schallschutzwand an der A2 Richtung Magdeburg bemängelt. Es sollte sich in der Ausschreibungsphase befinden. Ein Jahr später ist der Lärmschutz noch nicht wieder hergestellt.“

Auf die etwa 20 Meter breite Lücke in der Schallschutzwand an der Autobahn 2 in Fahrtrichtung Berlin, etwa 500 Meter vor der Abfahrt Helmstedt-Zentrum, hat uns der Nutzer unseres Internetportals Alarm 38 in der Tat vor genau einem Jahr hingewiesen. „Die Schallschutzwand kann so nicht mehr funktionieren und bei Wind sind die Geräusche der Fahrzeuge auf der Autobahn doch sehr deutlich zu hören“, beklagte sich damals der Ziegelberg-Bewohner.

Die Ausbesserung der Lücke werde im Sommer in Angriff genommen. Das erklärte am Freitag ein Sprecher der Landesbehörde für Straßenbau in Hannover. „Die Instandsetzung von Lärmschutzwänden ist deutlich aufwendiger als zum Beispiel die Erneuerung von Fahrbahnoberflächen“, erläuterte der Sprecher. Zum einen sei die betroffene Lärmschutzwand aus Holz keine Standardware, zum anderen müsse beim Einbau neuer Wandelemente die Statik neu berechnet werden.

Der Sprecher räumte ein, dass für die erhebliche Dauer des Verfahrens – die Lücke ist bereits im Mai 2015 bei einem Unfall auf der A2 entstanden – auch Personalmangel die Ursache sei. „Wir kommen mit den Ausschreibungen nicht hinterher.“ Erschwerend komme hinzu, dass sich auf manche Ausschreibung kein einziger Bieter melde.

Klar ist jedoch auch: Das Loch in der Helmstedter Lärmschutzwand muss 2018 geschlossen werden. Denn sonst würde der Erstattungsanspruch der Behörde gegenüber Verursachern und Versicherungen verjähren. Insofern besteht Druck, die Maßnahme in diesem Jahr abzuwickeln.

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