Stadt: Bei Hundekot genaue Hinweise auf Hundehalter geben

Helmstedt  Die Verwaltung sagt ein Einschreiten zu, wenn ihr ausreichende Angaben vorliegen. Die Anwohner haben eine Reinigungspflicht.

In der Vorsfelder Straße soll es wiederkehrende Probleme mit Hundekot geben, beklagt ein Hinweisgeber auf Alarm 38.

In der Vorsfelder Straße soll es wiederkehrende Probleme mit Hundekot geben, beklagt ein Hinweisgeber auf Alarm 38.

Foto: Fochler

Das Thema Hundekot bewegt immer wieder die Gemüter. Auf unserem Portal Alarm38 berichtete ein anonymer Nutzer von einem Wiederholungsfall auf dem Bürgersteig der Vorsfelder Straße in Helmstedt. Zur grundsätzlichen Klärung haben wir bei der Stadt Helmstedt nachgefragt.

„Eine Dogge verschmutzt täglich den Gehweg an der Vorsfelder Straße. Die Hundehalterin wurde von mehreren Anwohnern gebeten, die riesigen Kothaufen zu entfernen. Die Hundehalterin zeigte sich aber uneinsichtig“, schilderte der anonyme Alarm38-Nutzer die Situation.

Ein anderer Alarm 38-Nutzer behauptete in diesem Zusammenhang, dass sich das Ordnungsamt der Stadt Helmstedt nicht für derartige Vorkommnisse interessiere.

Die Stadt Helmstedt wies auf unsere Anfrage die Pauschalbeurteilung zurück, dass sie sich nicht für die Hundehinterlassenschaften interessiere. „Doch muss auch klar festgestellt werden, dass anonyme Hinweise wenig zielführend sind. Deshalb benötigen wir konkrete Angaben zum Hundehalter und zum Ort des Geschehens, um der Sache nachgehen zu können“, betonte Stadt-Pressesprecherin Martina Hartmann.

Die Pressesprecherin erklärte weiterhin, dass beim Vorliegen von konkreten Anhaltspunkten oder sogar dem Stellen einer Anzeige durch den Beschwerdeführer die Stadt selbstverständlich Kontakt zum Hundehalter aufnehme. Gegebenenfalls werde dann auch ein Ordnungswidrigkeiten-Verfahren eingeleitet.

Für das Entfernen von Hundehinterlassenschaften im Stadtgebiet auf Gehwegen und öffentlichen Plätzen ist der jeweilige Hundehalter zuständig. Doch dieses selbstverständliche Prinzip wird offenbar oft ignoriert, so die Einschätzung der Stadt. Und dann kommen in den städtischen Bereichen, in denen die Gehwege und Gossen von den Anwohnern gereinigt werden müssen, eben diese Anwohner in die Pflicht, die Kothaufen zu entfernen. „Das ist, gelinde ausgedrückt, eine undankbare Aufgabe. Aber gemäß den bestehenden Regelungen haben die Anwohner eine Reinigungspflicht“, erklärte Stadt-Pressesprecherin Martina Hartmann. Ausnahmen von der Reinigungspflicht gebe es auf öffentlichen Plätzen und an überregionalen Durchgangsstraßen.

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