Lehre geht anonymen Parksünder-Hinweisen nicht nach

Lehre  Wer sich beschweren möchte, muss Ross und Reiter nennen – Kontrolliert werde regelmäßig, sagt die Gemeinde.

In Verbotszonen parkende Autos in der Eitelbrotstraße in Lehre sind schon länger ein Aufreger. Nun hat ein anonymer Nutzer unseres Internet-Portals Alarm38 das Thema wieder einmal aufgegriffen.

Er schreibt: „Täglich parken vor der Post verschiedene Fahrzeuge auf der Sperrfläche, so dass der Verkehr enorm behindert wird.“ Hinzu komme, dass sich am Ende der Straße die Feuerwehrwache befinde. „Also falls mal ein Alarm sein sollte, kommt die Feuerwehr hier nicht durch“, kritisiert der Beschwerdeführer. Wir haben dazu im Rathaus in Lehre nachgefragt.

Für die Gemeinde, die seit einigen Monaten für die Überwachung des ruhenden Verkehrs in ihrem Hoheitsgebiet zuständig ist, ist die geschilderte Problemlage nicht neu. „Wir sind regelmäßig in allen acht Ortschaften der Gemeinde unterwegs und kontrollieren die parkenden Fahrzeuge“, erklärt Timo Dippel“, zuständiger Gemeinde-Mitarbeiter, das grundsätzliche Vorgehen der Verwaltung.

Weiterhin teilt die Gemeinde mit, dass sie nur nicht-anonymisierte Hinweise auf Parkvergehen annehme und verfolge. „Hinweisen gehen wir nur nach, wenn der Beschwerdeführer seine vollständigen Personalien angibt sowie uns Fahrzeugkennzeichen, Datum und Uhrzeit des Vorfalls nennt. Im Streitfall müsste dann der Beschwerdeführer als Zeuge fungieren“, informierte Gemeinde-Pressesprecherin Julia Kausche. Anonyme Hinweise auf Parksünder verfolge die Gemeinde Lehre definitiv nicht.

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