Startschuss für „Achtung Inklusion“

Helmstedt  Peter Gläser aus Rennau arbeitet für eine neue Landeszeitung. Sie befasst sich mit Themen, die das Interesse der Menschen mit Behinderungen berühren.

Die Mitglieder des Redaktionsteams (von links): Hans-Werner Eisfeld, Petra Wontorra (Landesbeauftragte), Peter Gläser (Helmstedt ), Elfriede Bäthje, Monika Nölting und Christine Preschel.

Foto: privat

Die Mitglieder des Redaktionsteams (von links): Hans-Werner Eisfeld, Petra Wontorra (Landesbeauftragte), Peter Gläser (Helmstedt ), Elfriede Bäthje, Monika Nölting und Christine Preschel. Foto: privat

Peter Gläser, der frühere Vorsitzende des Beirates für Menschen mit Behinderungen im Landkreis Helmstedt, klingt zufrieden, wenn er in einer Pressemitteilung schreibt: „Es ist gelungen, erstmals in Niedersachsen eine landesweite Zeitung auf den Weg zu bringen, die sich schwerpunktmäßig mit den Themen befasst, die das Interesse der Menschen mit Behinderungen berühren und zu Reaktionen auffordern sollen.“

Die Zeitung heißt „Achtung Inklusion“ und ist mit Beiträgen von den kommunalen Behinderten-Beiräten und -Beauftragten zusammengestellt worden. Die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, Petra Wontorra, schreibt dazu im Grußwort: „Diese Zeitung zeigt eindrucksvoll, dass es möglich ist, Inklusion zu leben, Chancen zu sehen und diesen Weg mit viel Energie gemeinsam zu gehen.“

Peter Gläser ist als Chef der Redaktion verantwortlich für den Inhalt. Der Ruheständler aus Rennau meint: „Nachdem diese Landeszeitung erschienen und nunmehr auch verteilt worden ist, erfahren wir ein überaus positives Echo. Das ist ein Schub, der uns motiviert, auf diesem Wege fortzufahren.“

Der Leiter des Redaktionsteams hat bereits in der Erstausgabe aus seinem Heimatkreis berichtet. So lobt er anhand von konkreten Beispielen, wo öffentliche Einrichtungen bereits barrierefrei gestaltet worden sind: Sowohl der Landkreis als auch die Stadt Helmstedt haben den Beweis erbracht, sich nachhaltig für die Belange der Menschen mit Behinderungen einsetzen zu wollen. Verzögerungen bei der Umsetzung scheitern jedoch manchmal am fehlenden Geld.

Auch die Samtgemeinde Grasleben sei, ohne den Anspruch der Vollkommenheit erheben zu können, mit viel Elan und Mut dabei, diesen Weg zu beschreiten.

Die Landeszeitung erscheint dreimal im Jahr. Die erste Auflage hatte eine Stärke von 1500 Exemplaren. Schon zum Ende des 1. Quartals 2018 soll die zweite Ausgabe erscheinen.

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder