Ende 2020 will Edeka den neuen Markt in Helmstedt eröffnen

Helmstedt.  Edeka will nach jahrelanger Diskussion und langen Verhandlungen nun endlich den Markt in der Braunschweiger Straße errichten.

Wittich Schobert (links) mit Klaas Fechner vom Immobilien-Service der Edeka Minden.

Wittich Schobert (links) mit Klaas Fechner vom Immobilien-Service der Edeka Minden.

Foto: Erik Beyen

Das sei die beste Nachricht des Jahres, verkündete Helmstedts Bürgermeister Wittich Schobert am Dienstagnachmittag gut gelaunt in seinem Amtszimmer. Der Grund für seine Euphorie: Ende 2020 will die Edeka Minden-Hannover den seit Jahren diskutierten Markt an der Braunschweiger Straße eröffnen. So bestätigte es Klaas Fechner vom Edeka Immobilien-Service in Lehrte.

Er war am Dienstag nach Helmstedt gekommen, um mit dem Bürgermeister einen Blick auf die nächsten Schritte zu werfen. Tatsächlich soll es nun zügig losgehen, und zwar mit dem Bebauungsplan. Für den Bereich an der Braunschweiger Straße gibt es noch keinen Bebauungsplan, darum muss der nun her, aber: Die Stadt werde das Verfahren vereinfachen, so Wittich Schobert, indem alle beteiligten Stellen von Beginn an gemeinsam am Tisch sitzen. Abgesehen davon sei das Projekt sehr wichtig für Helmstedt und politisch gewollt, womit auch Sondersitzungen in Kauf genommen würden, um etwa einen notwendigen Beschluss herbeizuführen.

Seit elf Jahren wird die Ansiedlung des Edeka-Marktes als Stärkung des Handels in der Innenstadt erörtert. Die Klärung der Grundstücksfrage und die Einigung über die Grundstückspreise sorgten unter anderem für einen sehr langwierigen Prozess.

Nun aber habe Edeka nach den Worten von Klaas Fechner Verträge mit allen 12 Eigentümern abschließen können, nur der mit der Stadt Helmstedt fehle noch. Das jedoch sei reine Formsache. Zu Kaufsummen und Baukosten wollte sich Fechner noch nicht äußern. Dafür sei es zu früh, da man etwa die Kosten für den Abriss einiger Gebäude noch nicht abschätzen könne. „Wer in einer alten Stadt buddelt, ist vor Überraschungen nicht sicher“, ergänzte Schobert.

Genau deshalb könne auch die Bauzeit nicht exakt eingegrenzt werden. Plan sei und bleibe eine Eröffnung Ende 2020, so Fechner. Gebaut werde ein Markt mit etwa 1500 Quadratmetern Verkaufsfläche, energetisch mit neuester Technik ausgestattet. So setze man LED-Beleuchtung ein, nutze zur Wärmegewinnung die Abwärme der Geräte im Markt, etwa der Kühlschränke.

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