Kompletter Stromausfall für 20 Minuten in Helmstedt

Helmstedt.  In Helmstedt hat es am Mittwoch einen Stromausfall gegeben. Weil Verkehrsampeln dunkel blieben, kam es zu auf einigen Straßen zu Behinderungen.

In Helmstedt hat es einen Stromausfall gegeben (Symbolbild).

In Helmstedt hat es einen Stromausfall gegeben (Symbolbild).

Foto: Martin Schutt / dpa

In und um Helmstedt hat es für knapp 20 Minuten keinen Strom gegeben. Der Komplettausfall ist gegen 10 Uhr eingetreten. Auch die Orte Emmerstedt und Grasleben sowie die Ortschaften der Samtgemeinde Heeseberg sollen betroffen gewesen sein.

Sichtbares Zeichen des Blackouts: Alle Verkehrsampeln in der Kreisstadt funktionierten nicht. Gegen 10.20 Uhr war das Stromnetz wieder hochgefahren. Die Netzleitstelle des Energie-Versorgers Avacon konnte es von ihrem Standort in Salzgitter auf ihrem Kontrollstand wieder hochfahren. Dort werden Schaltungen des Versorgungsgebiets überwacht.

Wie Avacon-Sprecherin Kirsten Fricke mitteilt, lag der Totalausfall in einem technischen Fehler im Umspannwerk zwischen Helmstedt und Büddenstedt begründet. Wodurch der Fehler verursacht wurde, muss noch die technische Kontrolle vor Ort ergeben. Eine intensivere Fehlersuche müsse ohnehin erfolgen, damit das nicht gleich wieder geschieht. „Ein Marderbiss reicht jedenfalls nicht aus, eines der drei Leiterseile zu beschädigen“, antwortete die Sprecherin auf unsere laienhafte Frage.

Der Fehler im Helmstedter Umspannwerk erwirkte als Folge des Schutzmechanismus’ das Abschalten weiterer Umspannwerke. Betroffen waren die Standorte in Papenrode, Twieflingen, Winnigstedt (Kreis Wolfenbüttel), Westerburg (Sachsen-Anhalt) und in Helmstedt an den Lübbensteinen. Damit war klar: Auch viele Orte nördlich der Kreisstadt waren daher stromlos.

In sensiblen Einrichtungen wie Kliniken und Pflegeheimen dürfte eine solche Panne keine Auswirkungen haben. Solche Häuser verfügen über Spezialgeräte, die eine unterbrechungsfreie Stromversorgung gewährleisten.

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