Heim-Erfolg für Helmstedter Rettungsschwimmer

Helmstedt.   Die DLRG-Bezirksjugend Braunschweig ermittelte ihre Meister im Helmstedter Juliusbad. Der Ortsverein Helmstedt schnitt am besten ab.

Die Siegerehrung der Wettkämpfer fand im Helmstedter Julianum statt. Im Anschluss sorgte das DLRG-eigene DJ-Team für Partystimmung.

Die Siegerehrung der Wettkämpfer fand im Helmstedter Julianum statt. Im Anschluss sorgte das DLRG-eigene DJ-Team für Partystimmung.

Foto: Erik Beyen

Mehr als 150 junge Rettungsschwimmer gaben am Samstag auf der 25-Meter-Bahn im Juliusbad alles: Die DLRG-Bezirksjugend Braunschweig ermittelte im Helmstedter Hallenbad ihre Meister unter den Rettungsschwimmern. Der Wettbewerb wurde vom Ortsverein Helmstedt organisiert.

Der war in diesem Jahr nicht nur Gastgeber des Wettkampfs sondern schnitt am Ende auch als erfolgreichster unter den teilnehmenden Ortsvereinen ab.

Die große Siegerehrung fand dann am Abend im Forum des Julianum statt. Eigens dafür waren der stellvertretende Landrat Rolf-Dieter Backhauß und der SPD-Landtagsabgeordnete Jörn Domeier angereist. Sie erlebten eine echte Sause und Facetten, die man bei der DLRG so nicht vermuten würde: Denn nach der Siegerehrung sorgte das DLRG-eigene DJ-Team für Partystimmung im Forum des Gymnasiums.

Verantwortlich für den Wettkampf war der Vorstand der Bezirksjugend: Christian Burzlaff aus Helmstedt sowie Renee Warmbold und Lars Dreier aus Salzgitter. Rettungsschwimmsport unterscheide sich vom Rettungsschwimmen, erklärten sie, was sich aber wohl nur auf Kleinigkeiten beziehen dürfte, denn: „Wichtig sind schon die klaren Rettungsregeln“, so Christian Burzlaff. Will heißen: richtige Technik und dann gegen die Zeit – schon beim Zusehen möchte man unweigerlich den Hut ziehen.

Der Wettkampf unterteilte sich am Samstag in Einzel- und Mannschaftswettbewerbe. Die Teilnehmer kamen unter anderem aus Goslar, Braunschweig, Salzgitter, Wolfenbüttel, Vorsfelde, Königslutter, Schöningen und Helmstedt. „Unser Bezirk entspricht etwa dem Wirkungsbereich des Regionalverbandes Braunschweig“, erklärte Renee Warmbold und betonte: Die Bezirksjugend Braunschweig sei von der Fläche her die größte.

Sportlich forderte der Tag junge wie ältere Rettungssportler: Retten mit Flossen, Hindernisschwimmen, Tauchen, kombinierte Rettungsübung, 200-Meter-Super-Lifesaver.

Zur Rettungsübung gehört auch eine Puppe, die – die einmal voll mit Wasser – locker an die 80 Kilogramm schwer ist. Diese mehrere Bahnen durch das Wasser zu ziehen, ist wohl alles, aber nicht einfach.

In den verschiedenen Disziplinen traten Einzelkämpfer sowie 25 Mannschaften ab Altersklasse 12 bis zur offenen Klasse an. Das sind Schwimmerinnen und Schwimmer ab 18 Jahren. Zu den Senioren gehört man bei der DLRG übrigens ab 25, zur Jugend bis 26 Jahren, wobei Jugend wohl klar eine Frage der Einstellung ist, denn der älteste Teilnehmer an diesem Tag war 51 Jahre jung.

Die Sieger der einzelnen Wettbewerbe fahren nun zu den Landesmeisterschaften nach Langenhagen.

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