Ballon-Idee löst Reaktionen aus

Helmstedt.  Von zustimmenden Reaktionen auf ihre Fesselballon-Idee für den Lappwaldsee berichten Lorenz Flatt und Günter Hertel vom Verein Campus Helmstedt.

Lorenz Flatt (links) und Architekt Günter Hertel vom Verein Campus Helmstedt verfolgen die Idee, am Lappwaldsee einen Aussichtsballon als Besucherattraktion fest zu installieren.  

Lorenz Flatt (links) und Architekt Günter Hertel vom Verein Campus Helmstedt verfolgen die Idee, am Lappwaldsee einen Aussichtsballon als Besucherattraktion fest zu installieren.  

Foto: Michael Strohmann

Wie vor einer Woche dargestellt, wollen die beiden Helmstedter mit Hilfe eines stationären Aussichtsballons, der bis zu zwölf Fahrgäste aufnehmen und bis in Höhen von 200 oder 250 Metern aufsteigen kann, weithin sichtbar auf das Erholungsgebiet Lappwaldsee und die besondere historische Rolle des deutsch-deutschen Braunkohletagebaus zu Zeiten der Teilung aufmerksam machen.

„Natürlich haben uns einige Leute auch gefragt, wie solch eine Idee denn umgesetzt werden könnte?“, berichtete Günter Hertel am Montag. Eine Frage, die er und Lorenz Flatt noch nicht beantworten können. „Dies zu klären, wäre die Aufgabe einer Machbarkeitsstudie“, sagte Hertel.

Wie von uns vor einer Woche berichtet, soll der „High-Flyer“, ein mit Helium gefüllter Fesselballon mit einem Tragekorb für Fahrgäste, über ein Kabel mit dem Boden verbunden werden. Mit Hilfe einer Winde könnte er ausgefahren und eingezogen werden. Das Besondere: Der Raum für die Fahrgäste soll geschlossen sein und mit einem Tisch und mit Stühlen ausgestattet werden. Dieser „runde Tisch“ könnte zum Beispiel genutzt werden für grenzübergreifende Gespräche und Verhandlungen. Damit würde diese Landmarke funktional über eine rein touristische Nutzung hinausgehen. Es wäre eine in Deutschland vermutlich einmalige Art von Tagungsstätte.

Politik und Verwaltung der Stadt seien am Zuge, um sich mit dem Vorschlag und der erforderlichen Machbarkeitsstudie zu befassen, meinen die Initiatoren. „Neben der Finanzierbarkeit und der Trägerschaft müsste die Studie klären, welcher Standort geeignet wäre für den Fesselballon“, sagte Günter Hertel.

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder
Leserkommentare (1)