Königslutter – Hans-Georg Jackisch feiert 101. Geburtstag

Königslutter.  Der älteste Bürger der Stadt kümmert sich noch um jegliche Hausarbeit selbst und ist auch noch mit seinem VW-Käfer unterwegs.

Ein Wiedersehen zum schönen Anlass: Hans-Georg Jackisch (Mitte) mit seiner Tochter Regine und Sohn Hans-Christian.  

Ein Wiedersehen zum schönen Anlass: Hans-Georg Jackisch (Mitte) mit seiner Tochter Regine und Sohn Hans-Christian.  

Foto: Werner Gantz

Im eigenen Haus in exklusiver Lage, im Schatten des Kaiserdomes an der Stiftstraße mit Blick auf den Glockenkampteich in Königslutter feierte gestern Hans-Georg Jackisch ein besonderes Ereignis. Zu seinem 101. Geburtstag kamen die Repräsentanten der Stadt, Kurt Bötel, und des Landkreises, Rolf-Dieter Backhauß, um die Glückwünsche zu überbringen.

Eine Urkunde des Niedersächsischen Ministerpräsidenten wurde übergeben. Im Kreis der Familie wurde anschließend im Restaurant Herrenmühle weiter gefeiert. Dabei waren Tochter Regine aus Bad Homburg und die Söhne Hans-Christian aus Nürnberg, Hans-Herbert aus Breslau sowie sieben Enkelkinder und drei Urenkel.

Ehefrau Margarete war vor vier Jahren nach 67 Ehejahren im Alter von 96 Jahren gestorben. Der Verlust ist ihm immer noch sehr schmerzlich.

Der älteste Bürger der Stadt ist körperlich und geistig erstaunlich beweglich. Kreuzworträtsel und Texte von Eugen Roth und Schillers Glocke auswendig zu lernen, ist aktuell seine Leidenschaft – und körperlich hält er sich morgens unter dem heißen Wasser der Dusche mit Gymnastik beweglich.

Jegliche Hausarbeit gehört zum Tagesablauf. Kurzstreckenfahrten für Einkäufe mit seinem VW-Käfer, Baujahr 1984, sind ärztlich nicht untersagt. Er wundert sich selbst über den gesundheitlich passablen Zustand und möchte gern das Leben weiterhin genießen. „Der Herrgott meint es gut mit mir. Ich danke es ihm und lebe danach“, sagt er und nennt sich Ausnahmefall.

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