Goldener Meisterbrief für Wolfgang Henke in Grasleben

Grasleben.   Der Elektromeister Wolfgang Henke stand 48 Jahre lang an der Spitze der heutigen Wiethake Haustechnik GmbH in Grasleben.

Wolfgang Henke, hier in der Mitte neben seiner Frau Ingrid, bekam den goldenen Meisterbrief von der Kreishandwerkerschaft Helmstedt-Wolfsburg und der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade überreicht.

Wolfgang Henke, hier in der Mitte neben seiner Frau Ingrid, bekam den goldenen Meisterbrief von der Kreishandwerkerschaft Helmstedt-Wolfsburg und der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade überreicht.

Foto: Erik Beyen

Es war der berühmte Wurf ins kalte Wasser. Am 29. April 1969 erwarb Wolfgang Henke den Meisterbrief für das Elektrohandwerk und wollte sich danach eigentlich zunächst fortbilden. Darauf, dass er jedoch keine zwei Jahre später den Betrieb seines Schwiegervaters Otto Wiethake übernehmen müsste, war er nicht so richtig gefasst.

Nun zeichneten die Kreishandwerkerschaft Helmstedt-Wolfsburg und die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade den ehemaligen ersten Mann im Grasleber Traditionsunternehmen mit dem goldenen Meisterbrief aus. Zum Festakt waren Wegbegleiter wie Hans-Rudolf Thieme, der Architekt Wilfried Kuhn aus Bahrdorf, Matthias Spelly aus Helmstedt und Michael Henke, der das Unternehmen Wiethake inzwischen zusammen mit Ulrich Neimann führt, gekommen. Die Kreishandwerkerschaft vertraten der Kreishandwerksmeister Martin Bauermeister sowie Geschäftsführer Claudius Nitschke. Frank Twele war für die Handwerkskammer gekommen.

In seiner Laudatio betonte Martin Bauermeister besonders den ganzheitlichen Blick auf das Unternehmen. Diesem logisch folgend, baute Henke den einstigen Elektrofachbetrieb auf alle Bereiche der Haustechnik weiter aus, also auch Gas, Wasser, Sanitär. Um das zu können, wandelte er die Personengesellschaft am 1. Juli 1979 in die Wiethake Haustechnik GmbH um.

Diese Gesellschaft zählt heute 75 Arbeitskräfte an vier Standorten: Grasleben Helmstedt, Schöningen und Bernburg. Hans-Rudolf Thieme nannte es ein „beruhigendes Gefühl“, Wolfgang Henke etwas als Bauleiter bei seinen Projekten an seiner Seite zu wissen, und Matthias Spelly hob die menschliche Seite Henkes hervor, der Notsituationen anderer Unternehmen nicht ausgenutzt, ihnen vielmehr zur Seite gestanden habe.

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