Unbekannter verletzt Stute auf Weide nahe Büddenstedt schwer

Büddenstedt .  Die Tat ereignete sich östlich der Büddenstedter Straße Allenackerfeld auf sachsen-anhaltinischem Gebiet. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Hinweise nimmt das Polizeikommissariat in Schöningen unter der Rufnummer (05352) 95 10 50 entgegen.

Hinweise nimmt das Polizeikommissariat in Schöningen unter der Rufnummer (05352) 95 10 50 entgegen.

Foto: dpa / Dpa

Eine Stute ist auf einer Pferdekoppel nahe Büddenstedt schwer verletzt aufgefunden worden. „Die Halterin hatte das verletzte Tier am Montagnachmittag entdeckt“, bestätigte Gisbert Hoffmann, Leiter des Polizeikommissariats Schöningen, am Dienstag auf Anfrage unserer Zeitung. Laut Hoffmann wies das stark blutende Pferd erhebliche Verletzungen im Genitalbereich auf.

„Es musste von einem Tierarzt behandelt werden. Die Wunden waren offenbar nicht lebensgefährlich für das Pferd, mussten aber genäht werden“, berichtete der Schöninger Dienststellenleiter. Dass sich das Tier die Verletzungen selbst, möglicherweise an einem Zaun, zugezogen habe, oder sie von einem Hengst verursacht worden seien, habe der Tiermediziner laut Hoffmann ausgeschlossen. Daher gehe die Polizei derzeit von Fremdeinwirkung aus.

Die Weide, auf der das Pferd stand, liegt östlich der Büddenstedter Straße Allenackerfeld auf sachsen-anhaltinischem Gebiet. Den bisherigen Ermittlungen zufolge, so Hoffmann, habe sich die Tat in der Zeit zwischen der Nacht zu Sonntag und Montagnachmittag ereignet. Daher bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung.

„Möglicherweise hat jemand in diesem Zeitraum Personen oder Fahrzeuge in der Nähe des Tatortes beobachtet“, sagt Hoffmann. Hinweise nimmt das Polizeikommissariat in Schöningen unter der Rufnummer (05352) 95 10 50 entgegen.

„In jüngster Vergangenheit sind in unserem Gebiet keine gleichartigen oder ähnlichen Fälle bekannt geworden“, erklärt Hoffmann. Ob es in Sachsen-Anhalt in jüngster Zeit zu ähnlichen Gewalttaten gegen Pferde gekommen ist, sei ihm derzeit nicht bekannt. Aufgrund des Tatortes sei nun das Polizeirevier in Oschersleben in Sachsen-Anhalt für die weiteren Ermittlungen zuständig. „Die Beamten dort werden jedoch von unseren Kollegen bei Bedarf unterstützt.“

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