Diskussion über zweiten Radweg von Esbeck nach Schöningen

Esbeck.  Der Feldweg oberhalb des Dorfes entlang des Elms soll nach dem Wunsch des Ortsrates ausgebaut werden.

Der Ortsrat Esbeck wünscht sich eine zweite ausgebaute Radwegverbindung durch die Feldmark nach Schöningen..

Der Ortsrat Esbeck wünscht sich eine zweite ausgebaute Radwegverbindung durch die Feldmark nach Schöningen..

Foto: Markus Brich

Eine zweite Radwegverbindung nach Schöningen durch die Feldmark wünscht sich der Ortsrat Esbeck. Über die Möglichkeiten, den Feldweg, der sich an die ausgebaute Straße Kiefernweg anschließt und seine Fortsetzung im asphaltierten Feldweg vom Quellenweg an bis nach Schöningen findet, wurde in der letzten Sitzung des Gremiums beraten. Bürgermeister Henry Bäsecke erläuterte dazu die Planungsideen der Verwaltung: „Wir würden gerne die derzeitige Asphaltstrecke, die ungefähr bis zur Mitte der Besiedlung des Hopfengartens geht, verlängern, in dem wir sie an den vorhandenen Fußweg anbinden, der sich südlich des Hopfengartens und der alten Bebauung von Osten nach Westen erstreckt.“

Finanziert werden könne dieser Ausbau, so Bäsecke, entweder aus dem jährlichen Etat von 100.000 Euro für Straßensanierung oder aber aus Mitteln, die für den Endausbau des westlichen Teils der Hopfengartenstraßen eingeplant seien. Wenig Chancen sah der Bürgermeister mit Blick auf die Kosten für einen Ausbau der Verbindung vom Kiefernweg bis zum Quellenweg. Diese Kosten würden den Rahmen der Möglichkeiten sprengen.

Jedoch wies der Bürgermeister auf die Möglichkeit hin, dass ein Ausbau von Wegen im Eigentum von Feldmarksinteressentschaften mit Mitteln aus dem Leader-Programm gefördert werden könne, „wenn man sie zu einem Doppelbahnweg ausbaut“. Diese Fördermittel könnten aber nicht die Kommunen beantragen, sondern nur die Feldmarksinteressentschaften.

Doch dieses Szenario, so befürchtete Ortsbürgermeister Hans-Joachim Rehkuh, helfe im Fall Esbeck nicht weiter, da nach seiner Kenntnis, das betroffene Wegstück vor Jahren von der Feldmarksinteressentschaft an die Kommune übereignet worden sei.

Die von Bäsecke vorgeschlagene Teillösung stimmte Ortsratsmitglied Günter Merkle indes nicht zufrieden: „Die Vision ist doch, Esbeck und Schöningen näher zusammenzubringen. Es sollte doch möglich sein, den Feldweg bis zum asphaltierten Teil des Quellenweges in einen vernünftigen, für Radfahrer nutzbaren Zustand zu bringen.“ Ziel müsse es sein, „diesen Ackerweg so zu ertüchtigen, dass man auch bei Regenwetter darauf vernünftig mit dem Rad fahren kann“.

„Mehr lässt sich im Moment nicht mit den verfügbaren Mitteln realisieren“, bedauerte Bäsecke und plädierte dafür, zunächst nur den ersten Schritt, den von ihm beschriebenen Ausbau zu realisieren.

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