Hauptamtlicher Geschäftsführer für Helmstedter Sportverein

Helmstedt.  Die Delegiertenversammlung findet online statt. Der HSV ist damit ein Vorreiter in Niedersachsen.

Der HSV organisierte als erster Sportverein seiner Größenordnung in Niedersachsen eine Online-Delegiertenversammlung.

Der HSV organisierte als erster Sportverein seiner Größenordnung in Niedersachsen eine Online-Delegiertenversammlung.

Foto: Helmstedter Sportverein

Der Helmstedter Sportverein 1913 (HSV) hat seine Delegiertenversammlung online organisiert. Damit setze der HSV nach eigener Aussage einen Meilenstein in der Sportgeschichte, denn er sei der erste Sportverein seiner Größenordnung in Niedersachsen, der auf diesem Wege – Corona-bedingt – eine Delegiertenversammlung abgehalten habe. Der wiedergewählte Vorstandssprecher Thomas Mosenheuer bilanzierte die Beteiligung als grandios. Es waren 40 Teilnehmer der Videokonferenz beigetreten, wie der Sportverein mitteilt.

Die Satzung wird geändert – ein hauptamtlicher Geschäftsführer eingestellt

Schon im Vorfeld hatte der Verein in seinen Hauptausschusssitzungen darüber informiert, dass der Verein ein Vorhaben umsetzen möchte. „Nur durch die Anstellung eines Geschäftsführers kann der Vorstand zeitlich entlastet werden, und es wird dem Verein möglich sein, Projekte in einer ganz anderen Dimension und zeitlichen Schiene zu verfolgen“, erläuterte Mosenheuer. Dem stimmten die Delegierten zu und genehmigten die entsprechende Satzungsänderung.

Die Mitgliederzahl ist stabil bei 2100 Sportlern

Jan Meyer wird daher ab Oktober als hauptamtlicher Geschäftsführer neben dem Vorstand die Geschäfte des Vereins führen. „Er dürfte vielen bekannt sein. Er unterstützt uns beratend und durch persönlichen Einsatz vor Ort bereits seit Herbst 2019. Er war dafür verantwortlich, dass es Online-Sportangebote gab, hat einen Vereinspodcast ins Leben gerufen und war und ist für die Delegiertenversammlung technisch verantwortlich und der Initiator, dass so etwas machbar ist. Zudem hat er die Hygienekonzepte und einen Belegungsplan entwickelt, als der Verein endlich wieder Sport anbieten durfte. Und das Wichtigste: Er ist ein Kind des HSV!“, stellte Mosenheuer den künftigen Geschäftsführer vor.

Die Mitgliederzahl ist nach Angaben der Vereins trotz Corona stabil bei 2100 Sportlern – unter anderem dank des Angebots zum Online-Sporttreiben und der sofortigen Entwicklung und Umsetzung eines Hygienekonzeptes für Outdoor-Sportangebote und später Indoor-Sportangebote.

Der neue Vorstand

Der neu gewählte Vorstand setzt sich aus Thomas Mosenheuer, Hans-Joachim Nitsche, Mirko Marhenke, Felix Dumitrascu und den neu gewählten Mitgliedern Christopher Sube und Susanne Tiller zusammen. Sube wird sich als Experte für die Platzanlage und Liegenschaft einsetzen und Tiller die mitgliederstärkste Abteilung des Vereins, Kraftwerk 1913, vertreten.

Dörte Herfarth und Karin van der Bloom standen nicht für eine Wiederwahl zur Verfügung. Auch Manfred Becker verließ nach Jahrzehnten den Vorstand aus gesundheitlichen Gründen. Ihm wurde mit der Wahl in den Vereinsrat und der Ernennung zum Ehrenmitglied, zusammen mit Hans-Joachim Nitsche und Manfred Reichert, Dankbarkeit für das Geleistete gezeigt.

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