Corona-Konzept: So soll der Start in Schöningen sicher sein

Schöningen.  Die Veranstalter der Cycle-Tour erläutern ihr Sicherheitskonzept für die Großveranstaltung in der Schöninger Innenstadt.

Auch in diesem Jahr führt die Cycle-Tour durch Schöningen. Der Veranstalter rechnet für den Start zur Halbdistanz mit etwa 100 Teilnehmern.

Auch in diesem Jahr führt die Cycle-Tour durch Schöningen. Der Veranstalter rechnet für den Start zur Halbdistanz mit etwa 100 Teilnehmern.

Foto: Melanie Specht

Abstandsgebot und Maskenpflicht: Für die Teilnehmer der Radsport-Großveranstaltung Cycle-Tour, deren Start zur Halbdistanz nach Magdeburg auch in diesem Jahr wieder in Schöningen erfolgt (wir berichteten), gelten die klassischen Coronaregeln.

Viele lokale Vereine und Verbände werden das Großevent am Sonntag, 13. September, auf dem Schöninger Marktplatz gespannt verfolgen. Denn die meisten hatten ihre öffentlichen Veranstaltungen mit erwartbar hohen Teilnehmer- und Publikumszahlen während des Corona-Lockdowns komplett eingestellt und fahren sie im Zuge der Lockerungen nur verhalten und sehr vorsichtig wieder hoch.

Auch der Veranstalter der Cycle-Tour, die Magdeburger Event-Agentur Freshpepper, hat wegen Corona sein Tour-Konzept bereits spürbar verändert. Freute sich das Team im vergangenen Jahr noch über rund 1900 Starter, hat es das Teilnehmerfeld wegen Corona für die fünfte Auflage der Fahrt von Braunschweig nach Magdeburg auf 1000 Teilnehmer begrenzt. Der Großteil wird Schöningen aber nur passieren, sich höchstens kurz an der Verpflegungsstation versorgen und dann weiterradeln.

Rund 100 Teilnehmer werden zum Start der Halbdistanz in Schöningen erwartet

„In Schöningen gehen momentan 66 Teilnehmer an den Start“, erklärt Dirk Kruse vom Freshpepper-Organisationsteam. Da Anmeldungen für den Start zur Halbdistanz noch bis zum 6. September unter www.cycletour.de möglich sind, rechnet er in Schöningen mit „bis zu 100 Teilnehmer am Eventtag“. Nachmeldungen für den Start der Halbdistanz am Veranstaltungstag werden jedoch nicht möglich sein.

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„Dort wo es geht, sollen die Teilnehmer 1,50 Meter Abstand halten, und im abgesperrten Bereich der Veranstaltung gilt die Mund-Nase-Schutz-Pflicht“, erläutert Kruse. „Masken werden mit den Starterbeuteln verteilt. Es werden zudem Desinfektionsstationen bereitgestellt.“ An der Verpflegungsstation gelte ebenfalls das Abstandsgebot und eine Maskenpflicht. Zudem werden die Radfahrer gebeten, die Verpflegung nach dem Abholen erst in mindestens 50 Metern Entfernung zur Station zu verzehren.

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„Um große Ansammlungen zu vermeiden, werden die Starts gestaffelt in Kleingruppen erfolgen“, nennt Kruse weitere Details zur Sicherheit. „Da die Teilnehmer sich mit Namen und Adresse beim Veranstalter anmelden, ist eine potenzielle Rückverfolgung sehr gut zu gewährleisten.“

Zuschauer sollen Corona-Regeln eigenverantwortlich einhalten

An alle Zuschauer, die das Treiben auf dem Markt beobachten wollen, appelliert Kruse ebenfalls, eigenverantwortlich den Mindestabstand einzuhalten und einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, wo dies nicht möglich ist. „Wir standen und stehen natürlich im engen Austausch mit der Gesundheitsbehörden und haben ein umfangreiches Hygienekonzept eingereicht“, betont Kruse.

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Einen Hin- oder Rücktransfer per Bus-Shuttle wird es in diesem Jahr nicht geben. Auch hier haben die Veranstalter wegen Corona umgeplant und realisieren den Transport in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit der Bahn. „Hierzu haben wir für den 13. September eine Aufstockung des Nahverkehrs von Magdeburg nach Braunschweig erwirken können“, erklärt Kruse. „Die Tickets dazu können normal auf der Webseite der Bahn gekauft werden. Die Züge halten entsprechend des Fahrplans der Bahn.“ Den Startern der Halbdistanz empfiehlt Kruse, „in Helmstedt auszusteigen und die letzten Meter mit ihrem Fahrrad zurückzulegen“.

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