Entlassmanagement Psychiatrie Königslutter: Digital soll’s sein

Königslutter.  Auf digitales Entlassmanagement setzt das Awo-Psychiatriezentrum Königslutter. Damit solle die Nachversorgung für die Patienten optimiert werden.

Mario Plate, Leiter des Sozialdienstes im APZ,, und Sozialarbeiterin Elzbieta Voss informieren sich auf der Homepage des Unternehmens Pflegeplatzmanager.

Mario Plate, Leiter des Sozialdienstes im APZ,, und Sozialarbeiterin Elzbieta Voss informieren sich auf der Homepage des Unternehmens Pflegeplatzmanager.

Foto: Privat

Das Awo-Psychiatriezentrum Königslutter setzt in der gerontopsychiatrischen Klinik zusätzlich auf ein digitales Entlassmanagement. Dabei geht es laut Mitteilung um eine optimale Patientenüberleitung. Die Plattform stamme vom thüringischen Unternehmen Pflegeplatzmanager, das deutschlandweit eine digitale Plattformlösung für das Aufnahme-, Entlass- und Überleitmanagement erarbeiten wolle.

Tagesaktuelle Kapazitätsabfragen sind möglich

„Es handelt sich hierbei um ein digitales Instrument, welches uns tagesaktuelle Kapazitätsabfragen ermöglicht und ein realistisches Verlegungsprozedere abbildet, ohne Informationsverlust. Wir verbinden mit der Einführung des digitalen Entlassmanagements die Hoffnung, die bedarfsgerechte Anschlussversorgung auf der Zeitebene noch besser in den Behandlungsverlauf einbinden zu können“, wird Mario Plate, Leiter des Krankenhaussozialdienstes im APZ, zitiert.

Nachversorger sollen Angebot auch nutzen

Bereits vor der Corona-Krise sei das Finden geeigneter Nachversorgungsmöglichkeiten eine tägliche Herausforderung im Klinikalltag gewesen. Auch die Nachversorger sollten von dem Instrument profitieren. In Zeiten des Fachkräftemangels seien hier insbesondere die Zeitersparnis im Aufnahmeprozess, der effiziente Personaleinsatz und die Möglichkeit zur proaktiven Steuerung des Pflegegradmixes, bzw. im ambulanten Bereich zur Routenoptimierung, zu nennen. Wichtig sei, dass bestenfalls alle Nachversorger den neuen Weg mitgingen, um so die größtmögliche Vernetzung in Niedersachsen und dem angrenzenden Sachsen-Anhalt zu schaffen.

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