Krisenstab des Landkreises Helmstedt wird wieder hochgefahren

Helmstedt.  Das Kernteam des Corona-Krisenstabes sitzt jetzt in Räumen der alten Post. Noch sind tägliche Besprechungen nicht notwendig.

Der Corona-Krisenstab des Landkreises Helmstedt bei einer früheren Sitzung im Stabsraum der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Helmstedt. 

Der Corona-Krisenstab des Landkreises Helmstedt bei einer früheren Sitzung im Stabsraum der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Helmstedt. 

Foto: Michael Strohmann / Archiv

Noch liegt der Corona-Inzidenzwert, also die Zahl der mit dem Virus Infizierten pro 100.000 Einwohner, für den Landkreis Helmstedt eher im unteren Bereich. Am Freitag stieg er allerdings auf einen Wert von 19,7 gegenüber 15,3 am Donnerstag. Angesichts dieser auch hier kontinuierlich steigenden Zahlen, fährt die Kreisverwaltung den Corona-Krisenstab langsam wieder hoch.

Dazu gehört, dass das Kernteam mit zwei Personen in noch leer stehende Räume der alten Post gezogen ist, wie Landkreis-Sprecher Andreas Jünemann am Freitag mitteilte. „Bisher haben wir in Räumen der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Helmstedt getagt“, erinnerte er. Nun könne schneller auf den jeweiligen Bedarf reagiert werden.

Noch keine täglichen Sitzungen notwendig

Dazu gehöre die Erweiterung des Stabes sowie bei Bedarf auch wieder tägliche Sitzungen, wie sie im Frühjahr zu Beginn der Epidemie notwendig waren. Dies sei bisher noch nicht erforderlich, aber möglicherweise nur eine Frage der Zeit, machte der Sprecher deutlich. Die steigenden Infizierten-Zahlen bedeuteten auch für das N achverfolgungs-Team wieder deutlich mehr Arbeit.

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Bisher habe die Recherche nach Kontaktpersonen gut geklappt, auch Dank der Unterstützung durch Bundeswehrsoldaten, so Jünemann. Etwa vier bis fünf seien dem Landkreis bislang immer zugeteilt worden. Allerdings bedauerte er, dass immer ein Wechsel von Monat zu Monat stattfinde, denn so müssten die Soldaten immer wieder neu eingearbeitet werden.

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