Dienst-Laptops für Helmstedter Grundschulen

Lesedauer: 2 Minuten
Die Schulleiterin Kirsten Müller (Zweite von links) und ihre Kollegin Rilana Knigge von der Grundschule Friedrichstraße nehmen die Lehrer-Laptops von Bürgermeister Wittich Schobert und Patrick Querner (IT Stadt Helmstedt) in Empfang.  

Die Schulleiterin Kirsten Müller (Zweite von links) und ihre Kollegin Rilana Knigge von der Grundschule Friedrichstraße nehmen die Lehrer-Laptops von Bürgermeister Wittich Schobert und Patrick Querner (IT Stadt Helmstedt) in Empfang.  

Foto: Martina Hartmann / Stadt Helmstedt

Helmstedt.  Die Lehrkräfte der Helmstedter Grundschulen erhalten Laptops. Digitales Lernen soll mit standardisierter Software erleichtert werden.

Der digitale Unterricht habe durch die Corona-Pandemie einen gewaltigen Schub bekommen, wie es in einer Mitteilung der Stadt Helmstedt heißt. Distanzlernen und Homeschooling gehören demnach neben wechselndem Präsenzunterricht inzwischen bei allen Schulen zum täglichen Lernen.

Waren es im vergangenen Jahr die Schülerinnen und Schüler, die mit Laptops oder Tablets für den Fernunterricht ausgestattet wurden, können sich nun die Lehrerinnen und Lehrer an den Helmstedter Grundschulen über eine Versorgung mit Dienst-Laptops freuen. In der vergangenen Woche überreichte Bürgermeister Wittich Schobert im Rahmen des Förderprogramms des Landes Niedersachsen Digitalpakt Schule „Leihgeräte für Lehrkräfte“ 14 Laptops an die Grundschulleiterin der Grundschule Friedrichstraße, Kirsten Müller.

Digitaler Unterricht für Helmstedter Schüler und Lehrkräfte erleichtert

„Wir freuen uns, dass damit der digitale Unterricht sowohl für die Lehrerinnen als auch für Schülerinnen und Schüler verbessert wird, weil alle Laptops die gleiche Software mit den entsprechenden Lern-Programmen enthalten“, wird Müller in der Mitteilung zitiert. Die Aushändigung der Lehrer-Laptops an die Grundschulen erfolge nach und nach. Insgesamt stehen dann für den digitalen Unterricht an den Helmstedter Grundschulen 52 Lehrer-Laptops zur Verfügung.

Bund und Länder hatten sich auf zusätzliche Maßnahmen im Digitalpakt Schule geeinigt, um die Möglichkeiten des Distanzlernens schneller ausweiten zu können. Dies wurde nun auf Lehrkräfte erweitert, die bislang nur selten mit einem Dienstlaptop ausgestattet waren. Der Stadt Helmstedt als Schulträger stehen nach diesem Förderprogramm Mittel in Höhe von knapp 37.000 Euro zur Verfügung. Darüber hinaus beteiligt sich die Stadt Helmstedt an den Kosten, um die Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer zu unterstützen.

Stadt Helmstedt war eine der ersten Antragstellerinnen

Als eine der ersten Antragstellerinnen für den Digitalpakt Schule war die Stadt Helmstedt bereits Anfang vergangenen Jahres mit ihrem vorhandenen Medienkonzept zügig an die Umsetzung der Maßnahme und damit an die Bestellung benötigter Materialien wie WLAN-Router, Netzwerkgeräte und Notebooks für die digitale Ausstattung ihrer fünf Grundschulen gegangen. Mit den Mitteln aus dem Digitalpakt konnten damit insgesamt 300 Notebooks sowie weitere 124 für Grundschüler, die zu Hause über kein mobiles Endgerät verfügen, angeschafft werden.

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder