Telefonbetrüger

Helmstedter Senior fällt nicht auf Betrug am Telefon herein

Per Telefon wollten Unbekannte 2400 Euro von einem Helmstedter ergaunern. Doch der 78-Jährige wurde skeptisch.

Per Telefon wollten Unbekannte 2400 Euro von einem Helmstedter ergaunern. Doch der 78-Jährige wurde skeptisch.

Foto: KRUCK, Johannes / NRZ

Helmstedt.  Telefonbetrüger wollten von einem Helmstedter 2400 Euro ergaunern, indem sie ihn unter Druck setzten. Der Senior glaubte den Betrügern nicht.

Um 2400 Euro wollten unbekannte Anrufer am Montag einen 78-jährigen Helmstedter betrügen. Wie die Polizei mitteilte, gaben die Täter vor, es würden für die Teilnahme an einem angeblichen Gewinnspiel noch Beiträge ausstehen. Diese könnten sofort überwiesen werden, und so müsse es kein Gerichtsverfahren geben. Der Senior durchschaute die Masche aber und zahlte nicht.

Am Montagvormittag gegen 11 Uhr hatte bei dem Helmstedter das Telefon geklingelt. Es meldete sich eine Frau, die sich als Chantale Schneider von der Mahnstelle Berlin ausgab. Sie erklärte dem Senior, dass er an einem Gewinnspiel teilgenommen und bisher nicht gekündigt habe. Nun wären die nicht gezahlten Beiträge fällig.

Anruferin verweist Helmstedter Senior auf Rechtsanwalt

Seine Antwort, von keinem Gewinnspiel zu wissen, ignorierte die Frau. Für weitere Informationen sollte der 78-Jährige den Rechtsanwalt Dr. Andreas Busch in Frankfurt anrufen. Als der Helmstedter dies tat, erklärte ihm der vermeintliche Anwalt, es gebe Forderungen in Höhe von 6000 Euro. Man könne sich jedoch außergerichtlich einigen, wenn der Senior sofort 2400 Euro auf ein ihm mitgeteiltes Konto mit dem Vermerk „Privat“ überweisen würde. Dies machte den Helmstedter stutzig. Er legte auf und informierte seinen Sohn.

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