Polizei

Rollerfahrer in Schöningen begeht sechs Verstöße

| Lesedauer: 2 Minuten
In Schöningen hat die Polizei einen Mann auf einem Motorroller verfolgt.

In Schöningen hat die Polizei einen Mann auf einem Motorroller verfolgt.

Foto: Symbolbild: Florian Kleinschmidt / BestPixels.de

Schöningen.  Sein Motorroller hat keinen Versicherungsschutz. Der 46-Jährige gibt auch noch falsche Personalien an. Und dazu kommen vier weitere Verstöße.

Gleich sechs Verstöße leistete sich ein 46-jähriger Motorrollerfahrer am Donnerstag. Gegen 19.21 Uhr fuhr eine Funkstreifenbesatzung der Polizei Schöningen auf der Hoiersdorfer Straße. Von der Straße Klosterfreiheit kam ihnen ein Motorroller entgegen, bei dem die Beamten im Vorbeifahren erkennen konnten, dass an dem Fahrzeug ein schwarzes statt des derzeit gültigen blauen Versicherungskennzeichens angebracht war.

Die Polizisten wendeten ihren Funkwagen und folgten dem Motorroller. Dieser war laut Mitteilung der Polizei „sehr zügig“ unterwegs, und die Beamten konnten sich trotz einer Geschwindigkeit von Tempo 60 dem Motorroller nicht nähern.

Der Fahrer des Motorrollers bog auf den Parkplatz eines Verbrauchermarktes ab und parkte sein Gefährt.

Als die Beamten ausstiegen, um den Fahrer zu kontrollieren, startete dieser seinen Roller wieder und versuchte zu flüchten. Die Beamten folgten dem Flüchtenden mit eingeschalteten Blaulicht und Einsatzhorn. Der Rollerfahrer fuhr danach quer über den Parkplatz und stoppte schließlich in Höhe von Altkleidercontainern. Bei der Kontrolle verwickelte sich der Rollerfahrer immer wieder in Widersprüche hinsichtlich des Zustands seines Rollers und seiner Person, gab mehrfach falsche Personalien an und meinte – wider besseren Wissens – sein Führerschein würde zu Hause liegen.

Letztendlich kam heraus, dass es sich bei dem Rollerfahrer um einen 46-jährigen Schöninger handelt, der keine Fahrerlaubnis hat. Da der 46-Jährige den Eindruck machte, unter Medikamenten- oder Drogeneinfluss zu stehen, wurde ein entsprechender Schnelltest durchgeführt. Dieser reagierte positiv auf Amphetamin. Im Helmstedter Klinikum wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen.

Der 46-Jährige wird sich nun neben dem Fahren unter Drogeneinfluss auch noch wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten müssen. Dazu kommen noch die Angabe falscher Personalien, falsche Verdächtigung und ein Zulassungsvergehen.

Fragen zum Artikel? Mailen Sie uns: redaktion.online-bzv@funkemedien.de

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder
Leserkommentare (1)