Lebenshilfe zieht Bilanz

Lebenshilfe Helmstedt spricht Vorstand das Vertrauen aus

| Lesedauer: 3 Minuten
Nach drei Jahren wurde der Vorstand der Lebenshilfe Helmstedt wiedergewählt: (von links) Peter Habermann, Geschäftführer Bernd Schauder, Rainer Loos, Cornelia Kozik, Nancy Kriependorf (Orga), Ilona Junker und Gisela Förster.

Nach drei Jahren wurde der Vorstand der Lebenshilfe Helmstedt wiedergewählt: (von links) Peter Habermann, Geschäftführer Bernd Schauder, Rainer Loos, Cornelia Kozik, Nancy Kriependorf (Orga), Ilona Junker und Gisela Förster.

Foto: Privat

Helmstedt.  Mitglieder der Lebenshilfe Helmstedt haben dem Vorstand das Vertrauen für weitere drei Jahre ausgesprochen: Der Vorstand wurde wiedergewählt.

Der Vorstand des Helmstedter Lebenshilfe-Vereins ist bei der Jahresversammlung der Einrichtung an der Beendorfer Straße komplett wiedergewählt worden. Für weitere drei Jahre bleibt Gisela Förster laut Mitteilung Vorsitzende des Vereins mit den Vertretern Cornelia Kozik und Peter Habermann. Schriftführerin Ilona Junker und Schatzmeister Rainer Loos bleiben ebenfalls im Amt. Die Revisoren sind Barbara Karwacki und Christa Roßmann.

Geschäftsführer gratulierte und dankte

Erster Gratulant mit Dankesworten für die erneute Bereitschaft zur Vereinsarbeit sei der Geschäftsführer der Lebenshilfe Helmstedt-Wolfenbüttel gGmbH, Bernd Schauder, gewesen. Erweitert worden sei das Gremium erstmals durch Menschen mit Behinderungen mit jeweils drei Vertretern aus den Werkstätten WfbM und WIR. Alle sechs Mitglieder würden jetzt als Beisitzer dabeisein.

Aus den Tätigkeitsberichten sei hervorgegangen, dass neue Ideen Berücksichtigung gefunden und weiter finden sollten und als Aufgabenziele zum Wohl der Gemeinschaft gesetzt würden. „In der Pandemie konnten leider viele Vorhaben nicht durchgeführt werden“, wird die Vorsitzende zitiert, die den Betreuern gedankt habe.

Feier zum 55-jährigen Bestehen ist entfallen

So sei zum Beispiel die Feier zum 55-jährigen Bestehen im November 2020 ausgefallen. Dennoch habe es eine Studienreise mit Vorstands-Mitgliedern aus Helmstedt, Wolfenbüttel und Ostfalen nach Berlin gegeben. Besucht worden seien die Tagesförderstätte der Lebenshilfe Berlin, der Bundesbeauftragte für Belange von Menschen mit Behinderung und die Gedenkstätte Berliner Mauer. „Bei Führungen mit dem Einsatz von unterstützter Kommunikation und in einfacher Sprache bekamen wir viele neue Erkenntnisse“, hieß es in der Reisegruppe. Ein Tagesausflug der Helmstedter Lebenshilfe zum Windmühlenmuseum nach Gifhorn habe den Beschäftigten trotz Corona viel Freude und Abwechslung bereitet.

Geschäftsführer Schauder habe in seinem Jahresbericht Zahlen und Fakten für den Gesamtbetrieb bekanntgegeben. Die Einrichtung verfügt demnach über 1400 Betreuungsplätze, hat 450 Angestellte und 23 Übungsleiter. In den Werkstätten arbeiteten 606 Beschäftigte mit unterschiedlichen Einschränkungen. Die finanzielle Situation sei auskömmlich.

Verein in Helmstedt gibt 14.300 Euro aus

Das Gesamtvermögen der gGmbH betrage rund 51 Millionen, der Umsatz 27 Millionen Euro und für „alle Fälle“ gebe es auch eine kleine Rücklage. Die Vereinsausgaben in Helmstedt lägen bei
14.300 Euro. Dank, so heißt es, galt den treuen Spendern.

Auch über die Bauprojekte mit Erweiterungen und Veränderungen in Helmstedt sei berichtet worden. So sei es um die Erweiterung des Kindergartens an der Wallbeckerstraße gegangen.

Die Werkstatt für Industriearbeit (WIR) bekomme an der Emmerstedter Straße eine neue Immobilie. Im Gebäude des Cafés Muck in Schöningen sei die obere Etage als Kita mit zwölf Plätzen umgebaut und einen Anbau habe die Tagesstruktur erhalten. Ein Treff für Beschäftige im Rentenalter solle folgen.

Fragen zum Artikel? Mailen Sie uns: redaktion.online-bzv@funkemedien.de

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder