AfD will Kreisverband etablieren

Königslutter  Ein erstes Treffen fand statt.

Die im Februar gegründete Partei „Alternative Für Deutschland“ (AfD) will einen Kreisverband Helmstedt-Wolfsburg ins Leben rufen. Im Alten Brauhaus in Königslutter fand eine erste Versammlung für Interessierte und Mitglieder statt.

Nach Angaben von Koordinator Thomas Schlick wurden bei der Zusammenkunft noch keine Beschlüsse gefasst. „Vor der Gründung eines Kreisverbandes brauchen wir erst mal eine Kennenlernphase“, sagte Schlick. In Königslutter sei es vor allem um die Organisation des Bundestags-Wahlkampfes gegangen. Wann es zur Gründung des Kreisverbands kommt, steht noch nicht fest. „Wir wissen noch nicht, ob wir es vor der Bundestagswahl schaffen“, sagte Schlick. Jetzt gehe es zunächst um den Wahlkampf, „wir sind jetzt nicht unter Zugzwang“.

Die Sitzung in Königslutter blieb eine kleine Runde. Acht Personen seien dazugestoßen. Nicht nur Parteimitglieder. „Wir konnten zwei Leute in die Partei aufnehmen“, berichtet Schlick.

Vorerst bis zur Bundestagswahl will Schlick einen wöchentlichen Stammtisch organisieren. Der findet dann allerdings in Wolfsburg statt – montags um 19 Uhr in der „Paulaner-Botschaft“ (Porschestraße, Südkopfcenter).

Die eurokritische Partei Alternative für Deutschland war im Juli vom Bundeswahlausschuss für die Bundestagswahl am 22. September zugelassen worden. Die Partei hat knapp 13 000 Mitglieder und 16 Landesverbände. Bei jüngsten Umfragen lag die AfD zwischen zwei und drei Prozent. Niedersächsischer Landesverbands-Vorsitzender ist der 56 Jahre alte Volkswirt Ulrich Abramowski aus Tostedt im Kreis Harburg.

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