Eltern fordern endlich den neuen Schulhof

Königslutter  Die Schulhofsanierung an der Driebe-Grundschule in Königslutter verzögert sich weiter. Das führt zu Unmut bei Eltern und Lehren.

Roger Stranz und Tanja Vincent-Necker vom Schulelternrat der Grundschule Driebe in Königslutter fordern, dass endlich mit der Sanierung des Schulhofs begonnen wird.

Foto: Sebahat Arifi

Roger Stranz und Tanja Vincent-Necker vom Schulelternrat der Grundschule Driebe in Königslutter fordern, dass endlich mit der Sanierung des Schulhofs begonnen wird. Foto: Sebahat Arifi

Unzufriedenheit herrschte im Schulausschuss Königslutter darüber, dass die Sanierung des Schulhofs an der Grundschule Driebe immer noch nicht begonnen wurde. Die in diesem Jahr dafür veranschlagten 90 000 Euro sollen als Haushaltsausgaberest in das kommende Jahr übertragen werden. Und dann stehe trotzdem noch nicht genau fest, wann es losgeht, teilte Fachbereichsleiter Uwe Borchers am Dienstag mit.

Als Grund nannte er die Überbelastung im Fachbereich Bauwesen unter anderem aufgrund von längeren Krankheitsausfällen und im Gegensatz dazu sehr vielen laufenden Projekten. „Die Bauverwaltung ist dicht, da geht nichts mehr“, begründete Borchers. Auch er sei nicht glücklich über die Verzögerungen, aber an der Situation sei momentan nichts zu ändern.

Ein Umstand, der sowohl Schülern als auch Eltern nur noch schwer zu vermitteln sei, machte Schulleiterin Andrea Ruppert deutlich. Zumal die Schüler bei einem Sponsorenlauf viel Geld für das Projekt eingelaufen und Lehrer auch Spenden eingeworben hätten. „Da sind etwa 10 000 Euro zusammengekommen, was bedeutet, dass wir ein neues Gerät davon bezahlen können. Das wollen die Schüler natürlich auch endlich sehen“, betonte Ruppert.

Auch die Vertreter des Schulelternrats äußerten sich unzufrieden und wandten sich nach der Sitzung an uns, um der Forderung Nachdruck zu verleihen: „Meine Tochter ist jetzt in der vierten Klasse, und ich hoffe, dass sie noch auf dem neuen Schulhof spielen kann“, verdeutlichte etwa Tanja Vincent-Necker. Und Roger Stranz ergänzte: „Natürlich geht nicht immer alles von einem auf den anderen Tag, aber dieses Projekt läuft schon seit Jahren.“

Die Ankündigung von Fachbereichsleiter Uwe Borchers im Ausschuss, dass mit einem Baubeginn möglicherweise erst in den Sommerferien zu rechnen sei, sorgte für weiteren Unmut. „Die Kinder können nichts machen, weil schon fast alles abgebaut ist. Wenn wenigstens ein Anfang gemacht würde“, begründete Konrektorin Angelika Heimbs.

Schulleiterin Andrea Ruppert wollte von Uwe Borchers wissen, ob die Schulhofsanierung priorisiert werden könne, sobald sich die Lage, die aufgrund der Krankheitsausfälle entstanden sei, wieder etwas entspannt hätte. Ein Versprechen, das der Fachbereichsleiter so nicht geben konnte und wollte. Dazu stünde zu viel an, was Priorität hätte, mit dem Brandschutz und dem Parkplatzausbau unter anderem auch an der Grundschule.

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