AG Blühendes Dorf reinigt die Nistkästen in Räbke

Räbke.  Nur die Hälfte der 14 Nisthilfen war von Vögeln zum Brüten genutzt worden. Die erste Vermutung: Sie wurden zu spät aufgehängt.

Die Kinder haben die Nistkästen gereinigt und winterfest gemacht.

Die Kinder haben die Nistkästen gereinigt und winterfest gemacht.

Foto: Privat

Fast 20 Nistkästen wurden erstmalig von Kinderpaten im März in Begleitung der AG Blühendes Dorf an unterschiedlichen Bäumen über das Dorf Räbke verteilt befestigt – mit dem jeweiligen Vornamen versehen – in einer Namensbandbreite von Zeinab bis Swea.

Jetzt war der Reinigungstag für 14 ausgewählte Nisthilfen gekommen, wie die Arbeitsgemeinschaft mitteilt. Sechs Kinder, begleitet von vier Erwachsenen, drehten eine lockere Dorfrunde mit Trittleiter und Putzausstattung, nahmen die unterschiedlichen Nistkästen an den Bäumen aus ihren Halterungen, schwangen den Reinigungsspachtel und brachten nach vollendeter Säuberungstat wieder alles an Ort und Stelle an.

Nicht zu vergessen: Es wurden schriftliche Protokolle zu Belegung, zu vermutlichen Bewohnern und zum Zustand der „Häuschen“ gefertigt. Die fliegenden Insassen enttarnten sich meistens als Meisen und Spatzen. Meisen nisten in Moos und Tierhaaren, Spatzen im trockenen Gras und in Federn: Ganz nebenbei wurde Biologieunterricht an Ort und Stelle erteilt und Baum-Bestimmungen wurden am lebenden Objekt durchgeführt. Die meiste Aufmerksamkeit bei den Teilnehmern erreichte eine in der Nähe des Mühlengrabens an der Schafbade stehende Baumhasel, die durch ihre „Büschelblütenstände“ besonders auffiel. Allerdings gestalteten sich die Protokollnotizen der Kinder sehr übersichtlich, da
50 Prozent der Nisthilfen nicht belegt waren. Warum wohl? Die erste Vermutung: Sie wurden zu spät aufgehängt. Jetzt sind sie gereinigt,warten auf ein neues Frühjahr und Bewohner mit zwei Flügeln und auf mehr Erfahrung und Wissen bei der AG Blühendes Dorf.

Dann auch wird zu entscheiden sein, ob in dem ein oder anderen Fall ein neuer Baum als Standort ausgewählt werden muss.

Trost spendete ein Apfelkuchen von Swantje Jensen an der Unteren Mühle, deren Inhalt sie während eines Trainingsvorganges ihrer Tochter an einem „Streubaum“ in Königslutter sichergestellt hatte. red

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