Hallo Helmstedt

Global denken, lokal handeln

In Helmstedt gibt es zwar keine Protestmärsche, doch auch hier setzen Teenager Zeichen für den Klimaschutz.

Wer die Bewegung „Fridays for Future“ weiterhin abtut als eine willkommene Gelegenheit für Schüler, ruhigen Gewissens den Unterricht zu schwänzen, der disqualifiziert sich selbst. In Hamburg habe ich an einem schulfreien Tag (nach Himmelfahrt) erlebt, wie Hunderte Jugendliche morgens den Jungfernstieg blockiert und mit Inbrunst für den Klimaschutz demonstriert haben. Zu ihnen sprach Dirk Steffens – ein prominenter Wissenschaftsjournalist, der die Zukunftssorgen der Jugend ernst nimmt. Ich bekam dabei Gänsehaut, weil mir in diesem Moment sehr deutlich wurde, dass ich mich vor allem an die eigene Nase fassen müsste, um Nachhaltigkeit vorzuleben. In Helmstedt gibt es zwar keine Protestmärsche, doch auch hier setzen Teenager Zeichen für den Klimaschutz. Immerhin! So ruft die Schülervertretung am Julianum dazu auf, immer freitags auf die Nutzung (zu) vieler Autos zu verzichten und stattdessen zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule zu kommen oder aber Fahrgemeinschaften zu bilden.

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