Die Forschung der Region zeigt, was sie zu bieten hat

Schöningen  Im Paläon in Schöningen und im Juleum in Helmstedt stellen Wissenschaftler zwei Tage lang ihre Projekte und neuesten Erkenntnisse vor.

Mit einem zweitägigen, hochkarätig besetzten wissenschaftlichen Workshop in Schöningen und Helmstedt wird die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung aktuelle Forschungsergebnisse verschiedenster Disziplinen aus der Region vorstellen. Das Spektrum reicht dabei vom Kellwasser-Ereignis, einem großen Massenaussterben vor 372 Millionen Jahren, über aktuelle Forschungsprojekte am Paläon und die Rekultivierung im Helmstedter Revier bis hin zum Hochwasserschutz im Harzvorland und den Natur- und Artenschutz in der Region. Auch die touristische Erschließung der Region Ostfalen/Braunschweiger Land wird thematisiert.

In mehr als 25 Kurzvorträgen werden Experten aus dem Braunschweiger Land und ganz Deutschland an zwei Tagen über ihre Projekte und neuesten Erkenntnisse in den Themenbereichen Geologie und Archäologie berichten und die Wechselbeziehungen zwischen Mensch und Umwelt in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft beleuchten.

Der Eintritt zur Vortragsreihe ist frei. Sie startet am Donnerstag, 14. September, 9 bis 21 Uhr, im Schöninger Paläon und wird am Freitag, 15. September, 8.15 bis 18 Uhr, im Juleum Helmstedt fortgesetzt. Den Abschluss bildet eine Podiumsdiskussion zum Thema „Gemeinsames Erbe – Gemeinsame Zukunft für das Braunschweiger Land“ im Juleum, die um 16.30 Uhr beginnt.

Daran teilnehmen werden die niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajic, der Landesbeauftragte Matthias Wunderling-Weilbier, Christina Krafczyk, Präsidentin des Landesamtes für Denkmalpflege, die Wolfenbütteler Landrätin Christiana Steinbrügge, Helmstedts Erster Kreisrat Hans Werner Schlichting als Vorsitzender des Geopark-Trägervereins Braunschweiger Land-Ostfalen, Julius von Ingelheim für die Wolfsburg AG sowie Braunschweigs Oberbürgermeister Ulrich Markurth für die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz.

Moderiert wird die Expertenrunde, aus der sich weitere Fragestellungen für neue Projekte und Kooperationen in der Region ergeben sollen, von Professor Volker Mosbrugger, Generaldirektor des Senckenberg-Instituts.

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