„Mit Witz und Ironie verfasst“

Das Verhältnis zwischen Mann und Frau wird bisweilen auf eine harte Probe gestellt – nicht nur am Frühstückstisch von „Ekel“ Alfred (Heinz Schubert) und seiner Frau Else (Elisabeth Wiedemann). Jacqueline Carewicz spießt diese Konstellation in ihrer Glosse „Meine Herren!“ auf. Ein Leser fand ihre Satire „männerfeindlich“.

Das Verhältnis zwischen Mann und Frau wird bisweilen auf eine harte Probe gestellt – nicht nur am Frühstückstisch von „Ekel“ Alfred (Heinz Schubert) und seiner Frau Else (Elisabeth Wiedemann). Jacqueline Carewicz spießt diese Konstellation in ihrer Glosse „Meine Herren!“ auf. Ein Leser fand ihre Satire „männerfeindlich“.

Foto: SWR/WDR / picture-alliance / obs

Zum Ombudsrat „Satire ist klar als solche erkennbar“, vom 1. März:

Wenn ein Satiriker auf der Bühne äußert: Super, das Essen war ja grandios, so ist das eine positive Aussage. Schaut er allerdings dabei nach oben und rümpft dazu noch seine Nase, begreift der Zuschauer natürlich, dass er Gegenteiliges meint. Diese Körpersprache entfällt für die Kolumnistin Jacqueline Carewicz, wenn sie „Meine Herren“ mit Witz und Ironie verfasst. Gerade die übertriebene Darstellung ersetzt ihren Gesichtsausdruck. Mich amüsieren ihre „Verhaltensbeiträge“ jedenfalls und werden es hoffentlich noch lange tun.

Jürgen Kröhl, Bechtsbüttel

Ebenfalls dazu:

Ganz bestimmt werde ich (Mann) mich von dieser herrlichen Satire nicht vergraulen lassen. Ganz im Gegenteil! Die Freitagskolumne ist für mich das Highlight der Woche, je frecher und bissiger, desto mehr Lesevergnügen. Frau Carewicz , machen Sie weiter so.

Christian Kröhle, Erkerode

Auch zum Thema:

So „HERRlich DÄMlich“ können die Pappnasen vom Ombudsrat doch nicht sein, dass sie nicht erkannt haben, dass der Leserbrief zur Kolumne mit dem „männerfeindlichen Gesabbele von Jacqueline Carewicz “ Satire war! Wenn der Brief ernst gemeint wäre, hätte man den Schreiber lieber nicht mit vollem Namen nennen sollen! Die Leser der Braunschweiger Zeitung können sehr wohl Satire erkennen und brauchen nicht jedes Mal in der Samstagsausgabe den Hinweis „Vorsicht Satire“, wenn Martin Jasper wiedermal sticht! In diesem Sinne ein dreifaches: „Brunswiek bleib scharf! Satire nie lau!“

Gerhard A. Beutmann, Braunschweig

Zum Gastkommentar „,Bürger auf moralischen Hochsitzen’“ vom 25. Februar:

Als Kommunikationsberater würde ich Martin K. Burghartz sicherlich nicht engagieren, da mir in diesem Kommentar doch all zu viele Meinungen vermengt werden. In einigen Punkten würde ich ihm sogar Recht geben, denn auch ich akzeptiere die repräsentative Demokratie. Dazu gehört eben auch der friedliche Protest gegen Entscheidungen der „Obrigkeit“, und man wird dafür nicht mehr eingesperrt oder erschossen, weil man aufbegehrt hat. Wer hat denn von den Bürgern die Umwandlung der Jasperallee gefordert? Wieso dürfen Herr Borek und Herr Ackers für die Stadt Planungsaufgaben völlig ohne demokratische Kontrolle ausführen? Und was ist bitteschön dagegen einzuwenden, sich für den Erhalt von Bäumen einzusetzen? Zum Glück gibt es Bürger, die sich nicht nur für ihre Interessen einsetzen, sondern wie hier für das Allgemeinwohl. Vielen Dank an die Baumschutzinitiative und die Bürgerinitiative Braunschweig.

Michael Beck, Wolfenbüttel

Ebenfalls zum Thema:

Zweifelsfrei liegt die Entscheidungsgewalt bei der örtlichen Kommunalpolitik – wie bekanntlich dann auch in allen aufgelisteten Fällen geschehen. Nur sollen Bürger ihre Sicht der Dinge nicht mit von ihnen gewählten politischen Vertretern diskutieren dürfen und auch Informationen an Mitbürger geben? Hat der Bürger nach erfolgter Wahl stillzuhalten und zuzuschauen? So war es einmal. Aber so war es nicht richtig! Bekanntlich werden insbesondere Wirtschaftsinteressen von Tausenden gut bezahlter Lobbyisten direkt in Brüssel, in Berlin und den sonstigen Entscheidungszentren bei den dortigen Politikern und auch der Presse penetrant vertreten. Aber auch für kommunalpolitische Themen bedient man sich augenscheinlich leider bereits der Unterstützung von Lobbyisten. Lobbyarbeit ist legitim und auch überhaupt nicht zu kritisieren. Nur: Bürgerinitiativen können sich solch kostspielige Unterstützung nicht leisten. Hier wird man als Bürgerinitiative immer auf die Vermittlung der Wahrheit ohne jede Polemik angewiesen sein und hoffen, dass diese dann bei den politischen Entscheidern überzeugt.

Manfred Warnat, Braunschweig

Auch zum Thema:

Dieser Gastkommentar ist ein Schlag ins Gesicht aller Politiker des Rates der Stadt Salzgitter, die gegen das interkommunale Gewerbegebiet der Städte Braunschweig und Salzgitter gestimmt haben. Es ist auch ein Schlag ins Gesicht der Bürgerinitiativen, denen unterstellt wird, dass es „den Opponenten um den unverbauten Blick aus ihren flächenfressenden Besitztümern auf die überdüngte Ackerscholle“ ging. Vor allem aber zeigt dieser Kommentar, dass sich der Schreiber mit diesem Thema im letzten Jahr inhaltlich nicht auseinandergesetzt haben kann.

Michael Treppke, Salzgitter

Ebenfalls zu diesem Thema:

In dem Kommentar wurde vieles in einen Topf geworfen und vereinzelte gemeinschaftsfeindliche Aktionen („Straßenbahnverhinderer“ oder Gewerbegebiet-Feinde) mit den gescheiterten Baumschutz-Aktivitäten verglichen. Geschickt werden hierbei die Menschen der Bürgerinitiativen in die linksliberale Schublade gesteckt und gegen „untere Bevölkerungsschichten“ ausgespielt. Ignoriert wird, dass rund 15.000 Unterschriften gesammelt wurden und friedlich demonstriert wurde. Hier waren ganz normale Menschen aktiv, die das Recht auf Widerspruch in Anspruch genommen haben. Ich bin froh, dass es solche Menschen noch gibt, die aufpassen.

Christine Lösch-Schleier,
Königslutter

Zum Artikel „Warum Liebe unser Herz schneller schlagen lässt“ vom 9. Februar:

Der Artikel über die Liebe, die das Herz schneller schlagen lässt, lässt jetzt auch meine Bewunderung schneller steigen. Ich finde die Nachricht für Kinder einfach toll! Ich bin gerade 90 Jahre alt geworden und frische dort mein Wissen auf – einfach und klar verständlich. Hoffentlich wird es auch von vielen Menschen jedes Alters gelesen.

Erika Hoffmeister, Kneitlingen

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