„Ernährung spielt im Studium der Medizin so gut wie keine Rolle“

Es beginnt oft mit Sehstörungen und Schwindel: Millionen Menschen leiden an Migräne.

Es beginnt oft mit Sehstörungen und Schwindel: Millionen Menschen leiden an Migräne.

Foto: Oliver Killig / dpa

Zum Artikel „Migräne-Spritze – Hoffnung für Millionen“ vom 25. Februar:

Ich litt seit meiner Kindheit unter starken, oftmals mit Übelkeit und Erbrechen einhergehenden Kopfschmerzen, für die weder Schulmedizin noch Naturheilkunde jemals eine Ursache fanden. Zuletzt war ich krankheitsbedingt zwei bis drei Tage wöchentlich ans Bett gefesselt. Nach meiner zunächst rein ethisch motivierten Ernährungsumstellung auf etwa 98 Prozent pflanzlich vor sechs Jahren registrierte ich überglücklich – und zum damaligen Zeitpunkt auch noch hocherstaunt – dass meine Migräne nunmehr der Vergangenheit angehörte. Gleiches galt für die in unseren Gefilden fast schon als „naturgegeben“ angesehenen alljährlichen Entzündungen der Atemwege: Seither brauchte ich kein einziges Antibiotikum mehr. Heute, nach eingehender Beschäftigung mit Ernährungsfragen, weiß ich um das große Potenzial einer pflanzenbasierten Ernährung bei der Prävention und Behandlung von chronischen Krankheiten wie Bluthochdruck, Typ-2-Diabetes oder Arthrose. Leider spielt Ernährung im Medizinstudium jedoch nach wie vor so gut wie keine Rolle, weshalb diese Erkenntnisse noch viel zu selten ihren Weg zum Patienten finden.

Christina Stüwe, Vechelde

Zum Ombudsrat „Satire ist klar als solche erkennbar“, vom 1. März:

Sie sind nicht männerfeindlich und Sie „sabbeln“ schon mal gar nicht, liebe Frau Carewicz! Sie bringen mit viel Witz und gesundem Menschenverstand „Kabbeleien“ zwischen den Geschlechtern auf den Punkt! Ich freue mich jeden Freitag auf Ihre Kolumne und lese diese immer zuallererst! Ich freue mich schon auf den nächsten Freitag!

Sylvia Scholz, Braunschweig

Auch zum Thema:

Die Kolumne „Meine Herren!“ ist einfach köstlich! Wir freuen uns jeden Freitag auf sie, da sie so herrlich die kleinen Schwächen des Alltags aufzeigt. Jacqueline Carewiczs Augenzwinkern kann man beim Lesen doch deutlich spüren – wunderbar! Ebenso die Kolumne von Susanne Jasper. Auch dort erkennen wir uns oft wieder. Bitte weiter so!

Harald Weyhe, Braunschweig

Auch zum Thema:

Bitte so weitermachen, liebe Frau Carewicz! Mein Mann sucht jeden Freitag zuerst Ihre Kolumne heraus, um sie mir vorzulesen und wir amüsieren uns meistens sehr darüber! Sie schreiben amüsant, überzogen und bringen die Dinge deshalb genau auf den Punkt! Das ist wirklich gekonnt!! Danke! Ein kleiner Tipp für den empörten Leser: Sie MÜSSEN die Kolumne nicht lesen, wenn Sie sie nicht verstehen! Blättern Sie einfach weiter! Priska und Reinhard Overheu,

Königslutter

Ebenfalls dazu:

Schon lange ignoriere ich die Kolumne „Meine Herren!“ Die Lektüre erzürnte mich stets aufs Neue. Nun möchte ich eine Lanze brechen und habe vollstes Verständnis für Reiner Enke, der sich zu Recht, wie ich meine, echauffiert über die anmaßenden Kolumnen von Jacqueline Carewicz, die als Satire verkauft werden. Was mögen Männer ihr angetan haben, dass sie so ihre Geschichten verkleidet, über die Frau lachen soll? Ich denke, Frauen könnten sich langsam mal zurücknehmen. Sie positionieren sich doch ständig im Fokus. Wo sind heute, bitte schön, noch sogenannte „Machos“ zu finden, die die Emanzen-Weiblichkeit ständig rechtlich und emotional zu bekämpfen neigt? Sie erwarten zu allem Verdruss von Männern Höflichkeit, Aufmerksamkeit und Etikette à la Knigge. Völlig normal ist, dass Männer Gefahren bestehen, Kräfte entwickeln und Schmutz beseitigen dürfen – nein müssen! Ich erlebe nur Männer, die inzwischen „hörig“ erzogen wurden. Von Frauen – vielleicht von liebenden Müttern!

Marion Pesenecker, Königslutter

Zum Artikel „Feinstaub aus dem Ofenrohr“ vom 23. Februar:

Endlich einmal ein Bericht über die 440.000 „Dreckschleudern“, die mit ihren Abgasen ihre Nachbarschaft belasten. Es geht ja nicht nur um 3600 Tonnen Feinstaub. Ein Holzfeuer wirft gegenüber einer Ölheizung das Zehnfache an Kohlenmonoxid und das 300- bis 1000-fache an Feinstaub aus. Daneben entstehen durch unvollständige Verbrennung Stickstoffdioxide, die wegen ihrer Toxizität besonders umweltschädlich sind. Die Erzeuger dieser Luftverschmutzung leben unbelastet in der Überzeugung, dass diese Abgase ja alle in die Höhe aufsteigen, somit die Wohnnachbarn nicht belasten. Wetterabhängig fallen aber die Abgase nach Schornsteinaustritt sofort auf den Boden und dringen in die Wohnräume der Nachbarn ein, leider nicht in die der Erzeuger.

Hans Richters,

Wolfsburg

Zum Artikel „Die Rettung der Bienen“ vom 14. Februar:

Mit Ideologien wird seit Jahrzehnten die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzt. Es sei hier nur beispielhaft erinnert an das angebliche Sterben der Wälder und den BSE-Rummel. Wenn heute Nadelwälder sterben, liegt die Ursache vorwiegend in der grünen Ideologie Borkenkäfer nicht bekämpfen zu wollen. Jüngstes Beispiel für grünen Nonsens sind die unsinnigen Grenzwerte für Pkw. Hier hat man jedoch den Bogen sichtbar überspannt. Mit den angedrohten Fahrverboten trifft man zu viele Bürger. Ein Horrorszenario wird durch ein anderes ersetzt, wie auch mit dem rein ideologischen Dauerthema Klimawandel. Gemeinsamer Nenner dieser Angstmacherei ist das Ignorieren naturwissenschaftlicher Grundlagen. Im vorgenannten Artikel fehlt natürlich eine verlässliche Quellenangabe zur naturwissenschaftlichen Grundlage der Behauptungen. Hauptanliegen ist offenbar die Verbreitung von Angst und Verunsicherung.

Günter Steinkampf, Hornburg

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