„Die Übertragung des Schoduvels war blamabel“

Rund 200.000 Menschen feierten beim Schoduvel 2019 in Braunschweig.

Rund 200.000 Menschen feierten beim Schoduvel 2019 in Braunschweig.

Foto: Peter Sierigk

Zur Fernseh-Berichterstattung vom Schoduvel:

Die Kommentatoren hatten sich nur mangelhaft vorbereitet. Die Gruppen wurden nicht vorgestellt, sondern nur der Text der Schilder vorgelesen. Die Tanzgruppe aus dem Heidberg wurde lange im Bild gezeigt und auch befragt – aber nicht vorgestellt. Der NDR-Mitarbeiter gab an, er arbeite sonst in anderen Gegenden und könne deshalb mit den Ortsangaben nichts anfangen. Blamabel! Über seine albernen Witze konnte nur er lachen. Die Kommentierung des Festwagens der MKG durch den NDR war eine Frechheit. „Werden denn in Mascherode Ananasfrüchte angebaut?“, war seine ernst gemeinte Frage. Nach so viel Dummheit habe ich den Ton abgedreht. Es war unerträglich! Diese Berichterstatter haben ihren Beruf verfehlt und sollten nicht wieder eingesetzt werden.

Horst Gorgs, Braunschweig

Die hatten keine Ahnung vom Karneval

Zum selben Thema:

Ich habe den herrlichen Umzug des Braunschweiger Karnevals am Fernseher verfolgen müssen. Krankheitsbedingt kann ich nicht mehr selber daran teilnehmen. Der Umzug selber war wieder einmal eine herrliche Sache. Nur die Moderation ließ sehr zu wünschen übrig. Bernd Ratayczak hatte dies in den vergangenen 22 Jahren immer hervorragend gemacht. Dafür meinen besten Dank. Aber sein Vertreter konnte daran leider nicht anknüpfen. Dieser Mann hatte ja überhaupt keine Ahnung vom Braunschweiger Karneval. Der Co-Moderator wusste ja nicht einmal, dass es eine Elber Karnevalsgesellschaft in unserem Raum gibt und meinte, dass die wohl von der Elbe kämen. Der Mann war total überfordert. Schade drum.

Eckhard Burgemeister, Braunschweig

Der Kommentar war unsicher und farblos

Ebenfalls dazu:

Bedingt durch seine schwungvollen Ansagen als Stadionsprecher hatte ich in Stefan Lindstedt große Erwartungen gesetzt. Leider blieben diese völlig unerfüllt. Seine Beiträge wirkten trotz eines dicken Aktenordners, in dem wohl der Ablauf des Umzuges vermerkt war, sehr unsicher und farblos. Auch durch zigfaches Benutzen des Wortes „absolut“ konnte er bei weitem nicht an seine Stadionqualitäten anknüpfen. Er schaffte es nicht einmal, zur Halbzeit und am Ende des Eintracht-Spieles in Jena den Spielstand einzustreuen. Das hätte ihm der NDR sicher erlaubt! Im nächsten Jahr darf er von mir aus gern zum Auswärtsspiel mitfahren.

Reinhard Scholz, Braunschweig

Verstehen die Männer keinen Spaß?

Zu „,Wir erwarten eine Entschuldigung’“ vom 5. März:

Ob man AKK mag oder nicht, jetzt so einen Aufstand zu machen – da ist wohl eher der verschreckten Männerwelt zu unterstellen, dass sie keinen Spaß versteht. Es sind hier wohl überwiegend Männer, die sich unverstanden fühlen und im Zuge der immer noch existenten MeToo-Debatte wohl auch ihre vermeintliche Diskriminierung immer noch nicht überwunden haben. Witzig fand ich es auch nicht, aber extrem zotig und somit sehr aussagekräftig zum Thema. So ist dass nun mal im Karneval und da ist eben (fast) alles erlaubt. Da braucht es keine Entschuldigung sondern einfach nur Toleranz.

Gisela Kamp, Braunschweig

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