Niedersachsen bundesweit Vorletzter bei der Arztdichte

Hannover.  Nur in Brandenburg ist die Ärztedichte noch geringer. In Niedersachsen kommen auf einen Arzt rechnerisch rund 238 Einwohner.

Etwa 41 Prozent der Ärzte arbeiten ambulant, also beispielsweise in Arztpraxen. Generell sind jedoch viele der gemeldeten Mediziner laut Bundesärztekammer nicht in der Patientenversorgung tätig, sondern zum Beispiel in Behörden, in Medizinmedien oder in der Industrie (Symbolbild).

Etwa 41 Prozent der Ärzte arbeiten ambulant, also beispielsweise in Arztpraxen. Generell sind jedoch viele der gemeldeten Mediziner laut Bundesärztekammer nicht in der Patientenversorgung tätig, sondern zum Beispiel in Behörden, in Medizinmedien oder in der Industrie (Symbolbild).

Foto: Patrick Seeger / dpaDeutsche Presse-Agentur! Honorarfrei für FMG-Tageszeitungen!

In Niedersachsen kommen auf einen Arzt rechnerisch rund 238 Einwohner. Damit liegt das Land bei der Dichte der berufstätigen Ärztinnen und Ärzte bundesweit auf dem vorletzten Platz, nur in Brandenburg ist sie noch geringer. Das geht aus einer am Freitag veröffentlichten Statistik der Bundesärztekammer hervor. Deutschlandweit kommen auf einen Arzt rund 200 Einwohner.

Zahl der Ärzte in Niedersachsen gestiegen

Dennoch ist die Zahl der Ärzte in Niedersachsen im Jahr 2019 im Vergleich zum Vorjahr um fast zwei Prozent auf knapp 33.500 gestiegen. Etwa 41 Prozent der Ärzte arbeiten ambulant, also beispielsweise in Arztpraxen. Generell sind jedoch viele der gemeldeten Mediziner laut Bundesärztekammer nicht in der Patientenversorgung tätig, sondern zum Beispiel in Behörden, in Medizinmedien oder in der Industrie.

Bundesärztekammer: Corona macht Abhängigkeit von funktionierendem Gesundheitssystem deutlich

„Die Corona-Pandemie führt uns drastisch vor Augen, wie sehr unser gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben von einem gut funktionierenden Gesundheitswesen abhängt“, sagte Bundesärztekammer-Präsident Klaus Reinhardt. Die Politik solle der Nachwuchsförderung und Fachkräftesicherung im Gesundheitswesen daher künftig höchste Priorität beimessen. dpa

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