1900 Corona-Fälle bei Schülern seit Schuljahresbeginn

Hannover.  Kultusministerium sieht sich bestätigt, dass Schulen „keine Infektionstreiber“ seien. Die Gefahr der Ansteckungen von außen steige jedoch.

Neben den Schülern haben sich auch 334 Lehrer und 167 weitere Schulbeschäftigte angesteckt (Symbolbild).

Neben den Schülern haben sich auch 334 Lehrer und 167 weitere Schulbeschäftigte angesteckt (Symbolbild).

Foto: Boris Roessler / dpa

In Niedersachsen hat es seit Beginn des Schuljahres Ende August bereits 1900 positive Corona-Tests bei Schülern gegeben. Das hat das Kultusministerium in Hannover am Mittwoch auf Anfrage mitgeteilt. Hinzu kämen dem Corona-Meldeportal der Landesschulbehörde zufolge 334 positive Tests bei Lehrern sowie 167 positive Tests bei weiteren Schulbeschäftigten.

Das Ministerium sah sich angesichts dieser Zahlen mit Blick auf den Meldezeitraum von zweieinhalb Monaten und 1,1 Millionen Menschen an den Schulen darin bestätigt, dass die Schulen „keine Infektionstreiber“ seien. Für die Verbreitung des Virus seien vor allem Aktivitäten außerhalb des Schulbetriebs verantwortlich.

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Zwölf Schulen komplett geschlossen

Mit der Zunahme von Infektionen im Land steige aber auch an den Schulen die Gefahr von Ansteckungen von außen. „Daher gilt es, die geltenden Regeln und Einschränkungen konsequent zu befolgen und den Schul- und Kitabetrieb damit zu schützen“, sagte ein Sprecher von Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD).

Landesweit gab es dem Ministerium zufolge am Mittwoch an rund 680 Schulen coronabedingte Einschränkungen. Zwölf Schulen sind demnach komplett geschlossen. An 348 weiteren Schulen sind einzelne Klassen oder Lerngruppen nicht im Präsenzunterricht, 319 Schulen organisieren den Unterricht im Wechselbetrieb nach dem sogenannten Szenario B.

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