Mann aus der Region Braunschweig räumt Einbecker Brandserie ein

Göttingen.  Der 24-Jährige sei planlos durch Niedersachsen gefahren und habe Brände gelegt, dabei seien die Feuer entlastende Ventile gewesen.

Wegen 16 Brandstiftungen und 33 Betrugstaten hat die Staatsanwaltschaft Göttingen Anklage gegen einen Mann aus der Region Braunschweig erhoben (Symbolbild).

Wegen 16 Brandstiftungen und 33 Betrugstaten hat die Staatsanwaltschaft Göttingen Anklage gegen einen Mann aus der Region Braunschweig erhoben (Symbolbild).

Foto: Swen Pförtner / dpa

Wegen 16 Brandstiftungen und 33 Betrugstaten hat die Staatsanwaltschaft Göttingen Anklage gegen einen Mann aus der Region Braunschweig erhoben. Der 24-Jährige soll für eine Brandserie in Einbeck im vergangenen Sommer verantwortlich sein, wie die Strafverfolgungsbehörde am Donnerstag mitteilte. Auf die Spur des mutmaßlichen Täters kamen die Ermittler, weil er während eines Feuers in unmittelbarer Tatortnähe durch eine Wildkamera fotografiert worden war und identifiziert werden konnte.

Täter sei planlos durch Niedersachsen gefahren und habe Brände gelegt

Der Mann habe sämtliche Taten eingeräumt, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Er sei planlos durch Niedersachsen gefahren und habe Brände gelegt, dabei seien die Feuer entlastende Ventile gewesen. „Im Nachhinein bereue er es, diese Dinge getan zu haben“, schrieb die Justizbehörde. Allein beim Brand einer Scheune entstand ein Sachschaden von etwa 250.000 Euro.

Mobiles Einsatzkommando nahm mutmaßlichen Täter fest

Der Mann wurde im September 2020 von einem mobilen Einsatzkommando in einem Hotel in Königslutter festgenommen und sitzt in Untersuchungshaft. Für seine Taten soll er nach einer Probefahrt ein Auto gestohlen und mehrmals getankt haben, ohne zu zahlen. Er soll sich daher auch für die Unterschlagung eines Autos im Wert von 37.000 Euro verantworten. Auch Hotelrechnungen blieben unbezahlt. Prozesstermine gab es zunächst nicht.

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