Realistische Ziele gehören zum guten Zeitmanagement

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Sebastian Bartos gibt im Rahmen von Zukunft Bilden einen Zeitmanagement-Workshop für Azubis der Region. 

Sebastian Bartos gibt im Rahmen von Zukunft Bilden einen Zeitmanagement-Workshop für Azubis der Region. 

Foto: Privat / Screenshot

Braunschweig.  Trainer Sebastian Bartos gibt Azubis aus dem Projekt „Zukunft Bilden“ in einem virtuellen Workshop Tipps für ein gekonntes Zeitmanagement.

Wer kennt es nicht: Die Arbeitsaufträge stapeln sich auf dem Schreibtisch und man weiß gar nicht wo man jetzt zuerst anfangen soll. Zwölf Auszubildende von BS-Energy, Volkswagen Financial Services und MAN haben sich daher beim virtuellen Workshop „Zeitmanagement“ mit vielen verschiedenen Techniken beschäftigt, damit Stress keine Chance mehr hat. Die jungen Erwachsenen sind Teilnehmer der Bildungsinitiative „Zukunft Bilden“ und können aus einem vielseitigen Mitmach-Programm wählen. Trainer Sebastian Bartos von der Braunschweiger Firma Kompetenzsprung hat im Gespräch mit unserer Zeitung noch einmal die wichtigsten drei Fakten für ein gutes Zeitmanagement festgehalten.

1 „Setze dir jeden Tag drei motivierende Kernziele!“
Viele Menschen opfern sich auf, arbeiten viel und sind dennoch unglücklich, weil ihnen ihre Arbeit sinnlos erscheint. Was kann hier helfen, um motiviert durch den Tag zu kommen und am Ball zu bleiben? „Kleine, realistische Ziele für jeden Tag“, ist der Tipp von Sebastian Bartos. „Wenn ich mich am Vormittag frage: ,Was sind heute die wichtigsten drei Dinge, die ich erledigen muss und kann, damit ich ruhig schlafen kann?’, und diese drei Punkte am Ende des Tages von meiner To-Do-Liste streichen kann, ist das ein tolles Gefühl und gibt mir auch in Krisenzeiten Kraft für die Zukunft – privat, wie beruflich“, weiß der Experte.

2 „Plane schriftlich, gehe Schritt für Schritt vor!“
Die Azubis haben im Workshop außerdem gelernt, dass es wichtig ist, sich zu Beginn des Tages einen Überblick über alle Aufgaben zu verschaffen, bevor sie sie abarbeiten. „Bevor wir ein Haus bauen, erstellen wir schließlich auch einen Grundriss und bauen nicht einfach so darauf los“, erklärt Bartos.. Durch Digitalisierung und Industrie 4.0 werde der Arbeitsalltag für viele Menschen immer komplexer und vielfältiger. „Wir können es uns einfacher machen, indem wir unsere Arbeit als ein einziges großes Projekt begreifen und auch so planen .“ Mit Zielen vor Augen, Auflistung der Tätigkeiten und eindeutiger Priorisierung der einzelnen Aufgaben kommen wir laut Bartos so Schritt für Schritt immer näher an unsere Ziele, gehen strukturierter vor und machen dabei auch noch weniger Fehler.

3 „Achte auf deinen Körper und dein Gehirn!“
„Oft versuchen wir, vieles parallel abzuarbeiten. Dabei ist für unser Gehirn Monotasking – also der Fokus auf eine einzige Aufgabe – immer effizienter als Multitasking – das Arbeiten an mehreren Dingen gleichzeitig“, weiß Bartos und ergänzt: „Auch sollten wir unserem Körper regelmäßig kleine Pausen gönnen, die wir dazu nutzen sollten aufzustehen, einen Schluck Wasser zu trinken, zu lüften und kurz in die Ferne zu schauen, um unsere Augen zu entspannen.“ So bleibe man den ganzen Tag über leistungsfähig und habe auch nach dem Feierabend noch genug Energie für Freunde und Familie.

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