Polizei Niedersachsen

Verfolgungsjagd über die A2 endet mit Unfall – zwei Verletzte

Am Freitagmorgen endete eine Verfolgungsjagd kurz vor Magdeburg mit einem schweren Verkehrsunfall.

Am Freitagmorgen endete eine Verfolgungsjagd kurz vor Magdeburg mit einem schweren Verkehrsunfall.

Foto: Matthias Strauss

Braunschweig.  Bei Braunschweig floh am Freitagmorgen eine Autofahrerin vor der Polizei. Über die A2 verfolgten sie mehrere Streifenwagen bis kurz vor Magdeburg.

Eine Verfolgungsjagd durch zwei Bundesländer endete am Freitagmorgen, 15. Oktober, mit einem schweren Verkehrsunfall. Nach ersten Angaben der Polizei war eine Audi-Fahrerin aus noch ungeklärten Gründen bei Braunschweig vor der Polizei geflüchtet. Dabei missachtete sie die Anhaltezeichen eines zivilen Streifenwagens der Autobahnpolizei Braunschweig im Bereich des Parkplatzes Uhry Süd – wohl um sich einer Verkehrskontrolle zu entziehen, wie die Polizei Braunschweig mitteilt.

Sie raste mit ihrem SUV über die A2 in Richtung Osten davon – verfolgt von zahlreichen Einsatzkräften der Polizei Niedersachsen. Ihre Flucht führte nach Sachsen-Anhalt, über einige Bundes- und Landesstraßen auf die A14 in Richtung Magdeburger Kreuz. Weitere Beamte der Polizei Magdeburg beteiligten sich an der Verfolgung.

Fahrerin kracht bei Magdeburg in ein Stauende

Kurz vor dem Autobahnkreuz Magdeburg endete dann die Flucht an einem Stauende. Die Audi-Fahrerin konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und krachte in einen Kleintransporter und einen Sattelzug. Dabei wurden sowohl ihr SUV als auch der gerammte Transporter schwer beschädigt. Der Aufprall war so stark, dass Teile des Audi im Anhänger des Lkw steckenblieben. Trümmerteile verteilten sich auf allen Spuren.

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Die Unfallverursacherin und der Fahrer des Kleintransporters wurden dabei schwerverletzt. Die Fahrzeuge der Polizei kamen rechtzeitig zum Stehen. Es sollen rund 20 Einsatzfahrzeuge an der Verfolgungsjagd und der Unfallrettung beteiligt gewesen sein. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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