Geflügelpest

Wieder Geflügelpest-Ausbruch bei Puten im Landkreis Cloppenburg

Mehr als 10.000 Puten sind nach einem Geflügelpest-Fall im Kreis Cloppenburg getötet worden. (Symbolbild)

Mehr als 10.000 Puten sind nach einem Geflügelpest-Fall im Kreis Cloppenburg getötet worden. (Symbolbild)

Foto: Carmen Jaspersen / dpa

Cloppenburg.  10.100 Puten sind tierschutzgerecht getötet worden. Nun gibt es in dem Landkreis drei Betriebe mit Ausbrüchen – und fast 70.000 getöteten Tieren.

Im Landkreis Cloppenburg ist in einem weiteren Putenbetrieb die hochansteckende Geflügelpest ausgebrochen. In der Stadt Friesoythe seien deshalb 10.100 Puten tierschutzgerecht getötet worden, jetzt werde der Stall geräumt und desinfiziert, teilte die Behörde am Sonntag mit. Inzwischen gebe es im Landkreis drei Betriebe mit Ausbrüchen. Getötet wurden 19.500 Puten und 37.700 Enten. Wie das Agrarministerium am Freitag in Hannover mitteilte, wird es zunächst keine landesweite Stallpflicht für Geflügel geben. Allerdings wurde sie auf kommunaler Ebene in einer Vielzahl von Regionen angeordnet.

In Kraft tritt sie am Sonntag oder in den kommenden Tagen in den Landkreisen Aurich, Cloppenburg, Emsland, Diepholz, Grafschaft Bentheim, Stadt und Landkreis Oldenburg sowie Vechta. In diesen Regionen wird besonders viel Geflügel gehalten. Auch Hobbyhalter dürfen ihre Tiere nicht nach draußen lassen.

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Im vergangenen Winter und Frühjahr mussten gut eine Million Tiere in Niedersachsen getötet werden

Nach Angaben des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit sind Wildvögel häufig Virusüberträger. Sie selbst erkranken nicht an Geflügelpest, können das Virus aber über große Entfernungen verschleppen. Im vergangenen Winter und Frühjahr mussten mehr als eine Million Tiere in Niedersachsen wegen der Infektion getötet werden, der Schaden geht in die Millionen.

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