Polizeiüberblick Niedersachsen

15-Jähriger stirbt nach Fahrrad-Unfall im Kreis Diepholz

| Lesedauer: 5 Minuten
In Syke ist ein 15-Jähriger gestorben, nachdem er mit seinem Fahrrad vor einen LKW gefahren war. Auch andernorts in Niedersachsen kam es zu Bränden und Unfällen (Symbolbild).

In Syke ist ein 15-Jähriger gestorben, nachdem er mit seinem Fahrrad vor einen LKW gefahren war. Auch andernorts in Niedersachsen kam es zu Bränden und Unfällen (Symbolbild).

Foto: Marcel Kusch / dpa

Syke.  Tragischer Unfall in Syke, schwerer Unfall bei Wietmarschen, mehrere Brände, ein Auto im Kanal – der Blaulicht-Überblick aus Niedersachsen.

Ein 15-jähriger Radfahrer ist wenige Stunden nach einem Verkehrsunfall in Syke im Landkreis Diepholz an seinen Verletzungen gestorben. In der Nacht zu Sonntag starb er im Krankenhaus, wie die Polizei mitteilte.

Ein Lkw-Fahrer hatte nach Angaben der Polizei nicht ausweichen können, als der Jugendliche die Straße kreuzte. Der Radfahrer wurde am Samstagmittag zu Boden geschleudert und danach mit lebensbedrohlichen Kopfverletzungen in ein Krankenhaus geflogen.

Wietmarschen: Fünfköpfige Familie bei Unfall zum Teil schwer verletzt

Eine fünfköpfige Familie mit drei Kindern und den Eltern hat sich in der Nacht zu Sonntag bei einem Verkehrsunfall in Wietmarschen (Landkreis Grafschaft Bentheim) zum Teil schwer verletzt. Nach Angaben der Polizei habe die 40-jährige Fahrerin aus zunächst ungeklärter Ursache die Kontrolle über den Wagen verloren.

Das Auto sei dann von der Fahrbahn abgekommen und in einem Graben gelandet. Ein dreijähriger Junge habe sich schwer verletzt, ein zehn- und ein siebenjähriger Junge leicht. Auch der 38-jährige Vater sowie die Mutter hätten sich leichte Verletzungen zugezogen.

Fünf Menschen bei Brand in Hannover verletzt

Fünf Menschen, darunter zwei Kinder, sind bei einem Brand in Hannover verletzt worden. Anwohner hatten Sonntagfrüh wegen starker Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus die Einsatzkräfte alarmiert, wie ein Sprecher der Feuerwehr mitteilte. Als die Brandbekämpfer eintrafen, war bereits das gesamte Treppenhaus stark verqualmt, sodass den Bewohnern der Fluchtweg abgeschnitten war. Eine Mutter mit zwei kleinen Kindern stand am Fenster einer Nachbarwohnung zur Brandstelle und rief um Hilfe. Die Feuerwehr rettete die Bewohner und löschte den Zimmerbrand.

Vier Menschen kamen ins Krankenhaus, ein leicht verletzter Mann blieb vor Ort. Der Schaden beträgt nach ersten Schätzungen rund 80 000 Euro. Die Brandursache war zunächst unklar, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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Emden: Auto versinkt in Kanal - Taucher im Einsatz

Nach einem Unfall ist ein Auto in Emden in einem Kanal versunken. Der Fahrer rettete sich selbst aus dem Fahrzeug. Der 31-Jährige war nach Angaben der Feuerwehr Sonntagfrüh mit seinem Wagen aus ungeklärter Ursache von der Straße abgekommen und in das Fehntjer Tief gefahren, ein rund 18 Meter breiter und etwa zwei Meter tiefer Kanal.

Der Mann erlitt eine Unterkühlung und kam ins Krankenhaus. Die Feuerwehr setzte bei der Bergung zwei Taucher ein, die Schlingen um das komplett versunkene Auto legten. Mit einem Kran wurde das Fahrzeug aus dem Kanal gehoben. Betriebsstoffe waren nicht ausgelaufen, der Einsatz dauerte rund zwei Stunden.

Hoher Sachschaden bei Brand in Holtriem

Bei dem Brand einer Doppelhaushälfte in Holtriem (Landkreis Wittmund) ist nach ersten Schätzungen ein Schaden im mittleren sechsstelligen Bereich entstanden. Das Feuer war in der Nacht zum Sonntag aus zunächst unbekannter Ursache vermutlich in einem Carport ausgebrochen und habe dann auf das Haus übergegriffen, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand die Doppelhaushälfte demnach bereits in Vollbrand.

Die Feuerwehr habe ein Übergreifen der Flammen auf die andere Gebäudeseite verhindern können. Der betroffene Teil des Hauses sei allerdings unbewohnbar. Insgesamt waren laut Angaben des Sprechers etwa 80 Einsatzkräfte vor Ort. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Zwei Bewohner des Hauses konnten sich demnach eigenständig retten.

Blaulichtmeldungen aus unserer Region

Osnabrück: Brennendes Toilettenpapier löst Feuerwehreinsatz aus

Brennendes Toilettenpapier hat in Osnabrück zu einem Feuerwehreinsatz geführt. Der Brand war am Samstag im Badezimmer einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus ausgebrochen. Es bestehe der Verdacht, dass eine brennende Zigarette das Feuer ausgelöst habe, teilte die Polizei am Sonntag mit. Der 44 Jahre alte Bewohner blieb unverletzt, die Einsatzkräfte evakuierten das Haus.

Die Feuerwehr löschte die Flammen und lüftete die betroffene Wohnung. Die Polizei entdeckte dort eine geringe Menge Cannabis und beschlagnahmte die Substanz. Durch den Brand entstand kein Gebäudeschaden, die Wohnung war nach dem Lüften wieder bewohnbar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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